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Asia

2003-09-16

ASIEN/SÜDKOREA - CARITAS-SOLIDARITÄTSAKTION FÜR DIE OPFER DES WIRBELSTURMS „MAEMI“ – AM SONNTAG IN VIELEN DIÖZESEN SPENDENAKTION FÜR BETROFFENE

Seoul (Fidesdienst) – Die vom Wirbelsturm „Maemi“, der in den vergangenen Tagen in weiten Teilen im Osten und Süden Südkoreas Zerstörungen verursacht hat, betroffenen Menschen können auf die Solidarität von Caritas Corea und der ganzen Koreanischen Kirche zählen.
„Im Süden und an der Ostküste des Landes sind acht Diözesen betroffen“, berichtet der Leiter des Südkoreanischen Caritasverbandes, Alex Lee, im Gespräch mit dem Fidesdienst, „Die Caritas-Stellen der Diözesen haben sofort erste Hilfsmaßnahmen in die Wege geleitet. In dieser ersten Phase wird vor allem Nothilfe geleistet, wobei wir vor allem Menschen helfen, die durch den Sturmwind Wohnung, Arbeit und Lebensmittel verloren haben“.
„Die Erzdiözese Soul“, so Lee weiter, „hat bereits 250.000 Dollar für die 8 Diözesen zur Verfügung gestellt. Die Zentrale des Caritasverbandes koordiniert die Hilfsmaßnahmen durch den Austausch von Informationen und die Bereitstellung von freiwilligen Helfern. Wir haben 15.000 Dollar für die Diözese Masan und 10.000 Dollar für die Diözese Pusan zur Verfügung gestellt, wo die Schäden am größten sind.“
„Am kommenden Sonntag wird in vielen Diözesen eine Spendenaktion für die Opfer des Wirbelsturms durchgeführt werden. An dieser Spendensammlung werden nicht nur Katholiken teilnehmen: die gesamte Bevölkerung zeigt große Sensibilität für die Betroffenen dieser Katastrophe, die zu den schlimmsten gehört, die das Land je erlebt hat.“
Nach letzten Schätzungen kamen durch den Wirbelsturm insgesamt 100 Menschen ums Leben. 25.000 Menschen mussten ihre Wohnungen verlassen und es sind materielle Schäden im Umfang von über 700 Millionen Dollar entstanden. Die Behörden vermuten jedoch, dass die Zahl der Todesopfer noch steigen wird, da bisher aus einigen abgelegenen Regionen noch keine Daten zur Verfügung stehen.
Der Sturmwind „Maemi“ gehört mit Windgeschwindigkeiten von über 200 km/h zu den schlimmsten Wirbelstürmen, von denen Südkorea in den vergangen Jahren betroffen war. Der Sturmwind befindet sich derzeit über dem Chinesischen Meer. (PA) (Fidesdienst, 16/9/2003 – 30 Zeilen, 308 Worte)

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