AFRIKA/KENIA - “Wir brauchen positive Nachrichten aus Afrika”

Freitag, 13 Mai 2016 medien  

Nairobi (Fides) - “Afrika wird oft ein Kontinent der Finsternis, des Todes und des sozialen Scheiterns beschreiben, wo Ethnozentrimus, gewaltsame Konflikte und Epidemien wie Aids und Ebola die Entwicklung beeinträchtigen”, so der Sprecher der “Association of Member Episcopal Conferences in Eastern Africa” (AMECEA), Pfarrer Chrisantus Ndaga, bei einem Symposium der katholischen Katholiken in Nairobi (Kenia).
Pfarrer Ndaga sprach im Auftrag des Präsidenten der vom SECAM/SCEAM herausgegebenen panafrikanischen Catholic News Agency for Africa (CANAA), Erzbischof Charles Palmer-Buckle von Accra (Ghana).
In seinem Vortrag vor katholischen Journalisten aus 10 afrikanischen Ländern (Kenia, Uganda, Tansania, Sambia, Simbabwe, Seychelles, Malawi, Nigeria, Ghana und dem Südsudan), wünschte sich Pfarrer Ndaga mehr positive Nachrichten aus Afrika, insbesondere zu den Initiativen der katholischen Kirche.
“Es gibt zahlreiche positive Aktivitäten der Kirche in Afrika, über die die Medien nicht berichten”, beklagte der katholische Geistliche. “Im Laufe der Jahre entstand der Wunsch des Austausches von Nachrichten und Informationen unter den Kirchen in Afrika. Doch heute besteht auch der Wunsch, die Stimme der afrikanischen Kirche über die Grenzen des Kontinents hinauszutragen”.
Auch Pfarrer Don Bosco Onyalla, Direktor der CANAA, wies darauf hin, dass “der afrikanische Kontext oft als negatives Beispiel dargestellt wird, und afrikanische Länder als von der Armut gebeugt und von korrupten Regierungen und Stammesdenken in der Gesellschaft gelenkten und unter Krankheiten und neuestens auch unter Terrorismus leidend beschrieben. Dies Berichte stammen jedoch oft nicht von Afrikanern“.
(L.M.) (Fides 13/5/2016)


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