EUROPA/SCHWEIZ - Der Heilige Geist bewegt uns in einer Zeit der Flüchtlings- und Migrationsphänomene auf dem gemeinsamen Weg

Mittwoch, 4 Mai 2016 missionarische Öffentlichkeitsarbeit   Ökumene   missionsinstitute  

Missionarie Secolari Scalabriniane

Solothurn (Fides) – Die “Flüchtings- und Migrationsbewegung” unserer Zeit betreffen uns alle. Manche sind dazu gezwungen fort zu gehen oder vielmehr zu fliehen und dabei die eigene Geschichte und den eigenen Kontext hinter sich zu lassen, und andere geben sich der Illusion hin, dass Fortgehen ein Synonym für Freiheit ist und begeben sich in ein Leben ohne Wurzeln und ohne stabile Zugehörigkeit. Insbesondere junge Menschen verlieren dabei die eigene Identität und riskieren angesichts einer Krise der Werte und der Ideologie verloren zu gehen.
Wie Bianca Maisano von Säkularinstitut der Scalabrini-Missionarinnen mitteilt, kamen vom 29. April bis 1. Mai über vierhundert Teilnehmer verschiedener Sprachen und Kulturen in Solothurn zum “Frühlingsfest” im Internationalen Scalabrini-Zentrum in Solothurn zusammen. Das Bildungsangebot der inzwischen zur Tradition gewordenen Veranstaltung nutzten Jugendliche, Familien und Freund des Zentrums aus verschiedenen Ländern, darunter auch zahlreiche Flüchtlinge.
Ein Forum mit Mauro Magatti und Chiara Giaccardi, Dozenten der katholischen Universität Mailand, der Dialog in verschiedenen Sprachgruppen sowie Momente der spielerischen Arbeit und musikalische Einlagen und nicht zuletzt der Gottesdienst mit dem Generalvikar der Diözese Basel-Solothurn, Markus Thürig, und den Scalabrini Missionaren G.Bortolamai, O. Gil, und Pfarrer S. Viola in der Jesuitenkirche standen im Zeichen der Begegnung und des Zeugnisses.
Wie die prophetische Intuition von Giovanni Battista Scalabrini besagt, bewegt die Vorsehung, d.h. der Atem des Heiligen Geistes die Geschichte und die Herzen und macht sie zu einem fruchtbaren Boden für einen neuen gemeinsamen Weg.
(SL) (Fides 4/05/2016)



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