ASIEN/TÜRKEI - Ökumenischer Patriarch fordert Aufklärung über Annullierung der Rückgabe kirchlichen Eigentums

Montag, 25 April 2016 religiöse minderheiten  

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Istanbul (Fides) – Der orthodoxe Patriarch Bartholomäus I. will den türkischen Präsidenten Tayyip Erdogan um ein Gespräch über den Status des Patriarchats bitten und fordert eine Aufklärung über die jüngsten Maßnahmen, die frühere gesetzliche Bestimmungen zu annullieren scheinen, die eine Rückgabe in der Vergangenheit verstaatlichter kirchlicher Güter vorsahen (vgl. Fides 21/4/2016). Bei einer Pressekonferenz im Sitz des Patriarchats beklagte Bartholomäus I. eine Verschlechterung der Beziehungen zwischen den türkischen Behörden und religiösen Minderheiten und erinnerte in diesem Zusammenhang an das Theologische Institut Halki, an dem 45 Jahre lang nicht unterrichtet werden durfte. Wie einheimische Beobachter berichten, will sich Bartholomäus I. in einem Schreiben an den Präsidenten um einem Gesprächstermin vor Ende Mai bitten, um gemeinsam mit ihm unter anderem die Angelegenheit des Instituts in Halki zu erörtern und im Allgemeinen über die Lage der religiösen Minderheiten in der Türkei zu sprechen.
In jüngster Vergangenheit, so das ehemalige Mitglied des Rates für religiöse Stiftungen, Laki Vingas, bei der Pressekonferenz, “wurden Verfahren für die Annullierung der Eigentumszertifkate auf den Weg gebracht und dies bereitet uns Sorge”.
(GV) (Fides 25/4/2016).


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