AFRIKA/SÜDAFRIKA - Taxifahrer sollen Bekämpfung des Menschenhandels unterstützen

Donnerstag, 21 April 2016 menschenhandel  

Johanneburg (Fides) – Im Rahmen der Initiative “Taxi against human trafficking” will die katholische Kirche in Südafrika die Taxifahrer für das Problem des Menschenhandels sensibilisieren und zu dessen Bekämpfung anregen.
Im Rahmen einer dreitägigen Konferenz stellte das “Counter Trafficking in Persons Office (CTIP)” der South African Catholic Bishops Conference (SACBC) das Projekt vom 12. bis 15. April vor. Bei der Organisation der Aktion arbeitet das Büro der Bischöfe zur Bekämpfung von Menschenhandel auch mit religiösen Orden zusammen.
“Der Menschenhandel und insbesondere der Handel mit Minderjährigen ist in Südafrika weit verbreitet”, so Schwester Melanie O’ Connor vom CTIP. “Es gibt jedoch nicht nur das Problem des Menschen innerhalb des Landes sondern der Handel mit jungen Frauen im Alter zwischen 14 und 23 geht über unsere Grenzen hinaus und wird von sowohl Einzelpersonen als auch von kriminellen Organisationen betrieben”.
Am 14. April waren die Taxifahrer im Harties Taxi Rank in Hartbeespoort in der Gemeinde Madibeng in der North West Province zusammengekommen, um sich der Initiative der katholischen Kirche anzuschließen. Dort betonte Schwester Melanie insbesondere die Rolle bei der Bekämpfung des Menschenhandels, wenn sie den Behörden verdächtige Fahrten und Minderjährigen melden. „Gemeinsam können wir etwas bewegen”, so die Schwester zu den Taxifahrern. (L.M.) (Fides 21/4/2016)


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