EUROPA/SPANIEN - Versklavung von Kindern ist eine Geißel des 21. Jahrhunderts

Samstag, 16 April 2016 straßenkinder   armut   sklaverei   missionsinstitute  

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Madrid (Fides) – Die Nachfrage nach billigen Arbeitskräften, Armut, die Zerrüttung von Familien und der Werteverlust sind die Hauptursachen für Kinderarbeit und Missbrauch von Kindern, von der auch heute, 200 Jahre nach Abschaffung der Sklaverei rund 9 Millionen Kinder und Jugendliche betroffen sind.
Anlässlich des von den Salesianern von Don Bosco auf den Weg gebrachten Tages gegen Versklavung von Kindern am 16. April, berichtet die Missionsprokura der Salesianer von Don Bosco vom eigenen Engagement zu weltweiten Bekämpfung des Phänomens.
"Wir möchten Millionen von Kindern eine Stimme geben und zeigen, dass die Versklavung von Kindern eine Geißel des 21. Jahrhunderts ist und aktiv bekämpft werden muss", so die Salesianer von Don Bosco zu ihrer internationalen Kampagne.
Ziegel- und Textilfabriken in Afghanistan und Indien beschäftigen Kinder als Sklaven. In Brasilien müssen Kinder in Bergwerken arbeiten. In Myanmar werden Kinder auf Zuckerrohrplantaten ausgebeutet. In Sierra Leone müssen sie nach Diamanten und in der Demokratischen Republik nach Koltan graben. Bei der Baumwollernte in Ägypten und Benin, in Kakaoplantagen in Cote d’Ivoire werden Kinder beschäftigt. Und an vielen anderen Orten in aller Welt werden Kinder jeden Tag bei Hausarbeit, Prostitution und Betteln ausgebeutet…
In Kolumbien, Indien, Benin, Cote d'Ivoire, Mali ... sehen sich die Salesianer von Don Bosco mit dieser tragischen Realität konfrontiert und versuchen Kindern, die Opfer von Versklavung wurden eine zweite Chance zu geben, damit sie ihr Leben selbst in die Hand nehmen können.
(CE) (Fides, 16/04/2016)


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