ASIEN/INDIEN - “South Asia Franciscan Network” stellt sich in den Dienst von Armen und Ausgegrenzten

Dienstag, 12 April 2016 religiöse minderheiten   franziskaner   armut   entwicklung   solidarietät  

South Asian Franciscan Network

Bangalore (Fides) – Die Franziskaner wollen sich auch künftig in den Ländern Südasiens insbesondere in den Dienst der Armen und ausgegrenzten stellen: im Mittelpunkt stehen dabei die dringenden sozialen Anliegen der indigenen Völker, der Migranten und der Frauen, aber auch das Engagement für den Umweltschutz, das sich direkt auf das Leben der einheimischen Völker auswirkt.
Das neue gegründete “South Asia Franciscan Network” umfasst über 60.000 Ordensleute und Laien aus der Ordensfamilie der Franziskaner aus rund 200 Ordensprovinzen in Bangladesch, Indien, Nepal, Pakistan und Sri Lanka aber auch Myanmar. Die Franziskaner sind dort insbesondere im Gesundheits- und Bildungswesen und in sozialen Einrichtungen tätig.
Bei einem Treffen in Bangalore befassten sich die Delegierten mit der Entwicklung konkreter Handlungsstrategien im südasiatischen Kontext. Auf der Grundlage der Päpstlichen Dokumente “Laudato Si” und “Misericordiae Vultus”.
Auf der Tagesordnung standen die Situation der Frauen, die christliche Antwort auf Materialismus und Konsumismus, der Beitrag der Franziskaner zum Aufbau einer friedlichen Gesellschaft. Das Netzwerk der Franziskaner bietet für die Mitglieder regelmäßig auch Fortbildungsangebote und Workshops an, “in der Perspektive, wie wir den Letzten in der Gesellschaft dienen können“, der Koordinator des Netzwerks Pater Nithiya Sagayam (ofm).
(PA) (Fides 12/4/2016)



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