AFRIKA/GHANA - Präsident würdigt Bemühungen der Kirche um Einheit

Freitag, 26 Februar 2016 bischöfe  

Accra (Fides) - “Aus verschiedenen Ländern Afrikas und der Welt hören wir zahlreiche schreckliche Geschichten über die Zerstörung von Entwicklungsplänen und Wohnungen, weil Bürger nicht in der Lage sind sich gegenseitig zu vergeben und zu vergessen, wobei dies am meisten zählen würde”, so das Staatsoberhaupt von Ghana, John Dramani Mahama, in einer Ansprache an die rund 150 in Accra versammelten katholischen Bischöfe des westlichen Afrika der RECOWA und der CERAO (vgl. Fides 25/2/2016).
Präsident Mahama, würdigte in diesem Zusammenhang das Engagement der katholischen Kirche in der Region, die mit ihren Initiativen unter Beweis stellt, das kulturelle und linguistische Barrieren überwunden werden können, wenn Menschen entschlossen für die Einheit eintreten.
Die Einheit werde in Afrika vor allem durch interne Konflikte in den Ländern zwischen Stämmen und Clans gefährdet, die oft zu Gewalt führten, so der Präsident von Ghana.
Der Vorsitzende der Bischofskonferenz von Ghana, Bischof Joseph Osei-Bonsu von Konongo-Mampong forderte die Führungskräfte der katholischen Kirche in der Region zum Nachdenken darüber auf, “wie man gemeinsam für eine einheitliche Familie arbeiten kann und zwar in Zusammenarbeit mit den Regierungen der westafrikanischen Länder, damit es Fortschritte in den Bereichen Aussöhnung, Entwicklung und Familie gibt“.
(L.M.) (Fides 26/2/2016)


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