AFRIKA/NIGERIA - Bischöfe fordern Bekämpfung von Boko Haram und Korruption und Förderung der Volkswirtschaft

Freitag, 26 Februar 2016 bischöfe  

Abuja (Fides) – Die Beendigung der Gewalt der Boko Haram, Korruptionsbekämpfung und die Förderung der Volkswirtschaft und der Lebensbedingungen. Dies fordern die nigerianischen Bischöfe von den Behörden des Landes am Ende ihrer ersten Vollversammlung im Jahr 2016.
Zu Beginn ihrer Schlussbotschaft danken die Bischöfe der Armee für das Engagement im Kampf gegen Boko Haram. Dies sei kämpfe jedoch nach dem Verlust weiter Gebiete im Nordosten des Landes weiter und bedrohe “wehrlose Objekte, wie zum Beispiel Flüchtlingscamps, Märkte und öffentliche Parks”. “Wir ermutigen die Regierung und die Sicherheitskräfte weiterhin ihr Möglichstes zu Tun, um die Aufständischen zu besiegen und den Verlust weiterer Menschenleben zu verhindern“. Dabei fordern die Bischöfe “alternative Strategien zur Beendigung des Terrorismus” und Wiedergutmachung für die Opfer der Boko Haram.
Im Zusammenhang mit der Korruptionsbekämpfung erinnern die Bischöfe an die Worte von Papst Franziskus in der Eröffnungsbulle zum Heiligen Jahr der Barmherzigkeit, der diese “als schwere und zum Himmel schreiende Sünde betrachtet, da sie die Grundlagen des persönlichen und sozialen Lebens untergräbt“.
Abschließend fordern die Bischöfe die Bekämpfung von Armut und sozialer Ungleichheit, “durch die Diversifizierung der Volkswirtschaft (die heute von den Erdöl-Exporten abhängig ist, Anm. d. R.) und Investitionen in grundlegende Infrastrukturen zur Förderung eines gesunden Unternehmertums unter Mitwirken der mittleren und kleinen Unternehmen”. (L.M.) (Fides 26/2/2016)


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