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Vaticano

2003-07-15

VATIKAN - DIE ROLLE DES PÄPSTLICHEN RATES FÜR DEN INTERRELIGIÖSEN DIALOG BEI DER FÖRDERUNG BRÜDERLICHER BEZIEHUNGEN IM DIENST DES FRIEDENS

Vatikanstadt (Fidesdienst) – Der Päpstliche Rat für den Interreligiösen Dialog hat seine Mitglieder und Konsultoren sowie verschiedene Gasthörer zu einer Versammlung eingeladen, die vom 7. bis 9. Juli im Konvent des Heiligen Thomas im Griechisch-Melkitischen Patriarchat Saydnaya (Syrien) stattfand. Die Teilnehmer kamen aus Syrien, Jordanien, dem Heiligen Land, der Türkei, Nordafrika, Frankreich und Kanada.
Am ersten Tag hielt Pater Elias Zahlawi (Damaskus, Syrien) nach der Eröffnungsansprache und den verschiedenen Grußworten einen Vortrag zum Thema Interreligiöser Dialog und gesellschaftliche Entwicklung. Zum Thema Interreligiöser Dialog und Menschenrechte sprach danach Pater Jean-Marc Aveline (Marseille, Frankreich). Im dritten Vortrag erläuterte Msgr. Rafiq Khoury (Jerusalem, Heiliges Land) das Thema Interreligiöser Dialog und Suche nach gemeinsamen Werten. Danach tauschten sich die Konferenzteilnehmer im Rahmen einer Debatte über die behandelten Inhalte aus. An den folgenden Konferenztagen wurde in verschiedenen Berichten die Situation der muslimisch-christlichen Beziehungen in den jeweiligen Ländern dargelegt. In einer Verlautbarung des Päpstlichen Rates für den Interreligiösen Dialog wird darauf hingewiesen, dass die Konferenzmitglieder die Position von Papst Johannes Paul II. und der verantwortlichen Vertreter der katholischen und anderer Kirchen vor allem im Nahen Osten zum Weltfrieden begrüßten. Dabei bezogen sie sich insbesondere auf die Verurteilung des Kriegs gegen den Irak und die Forderung nach einem globalen Frieden im Nahen Osten und vor allem in Palästina.
Die Teilnehmer betonten auch die Wichtigkeit der Arbeit des Päpstlichen Rates für den Interreligiösen Dialog und dessen Rolle bei der Förderung von brüderlichen Beziehungen mit den Muslimen auf der ganzen Welt, insbesondere nach den Ereignissen vom 11. September 2001 und dem Krieg gegen den Irak sowie der Zuspitzung der Lage in Palästina. Die Tagung der Delegation des Rates sollte ebenfalls der Förderung dieser Beziehungen dienen und die Nähre zu den Ortskirchen in Syrien und im Nahen Osten zum Ausdruck bringen. Die Teilnehmer erinnerten in diesem Zusammenhang auch an den historischen Besuch von Papst Johannes Paul II. In Syrien im Jahr 2001 und dessen positives Echo. Während ihres Aufenthalts in Syrien haben die Mitglieder des Päpstlichen Rates verschiedene christliche und muslimische Religionsführer besucht und wurden überall mit der üblichen arabisch-syrischen Gastfreundlichkeit empfangen. (SL) (Fidesdienst, 15/7/2003 – 32 Zeilen, 369 Worte)

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