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2014-06-26

ASIEN/LAOS - Christen des Mordes beschuldigt

Savannakhet (Fides) – Fünf christliche Religionsführer wurden in der Provinz Savannakhet des Mordes beschuldigt und es droht ihnen die Todesstrafe. Mit einer falschen und instrumentalisierten „Anklage“ sollen die christlichen Gemeinden an deren Spitze schwächen und die Verbreitung des christlichen Glaubens verhindern. Wie Beobachter berichten werden die fünf Religionsvertreter beschuldigt eine Christin ermordet zu haben, die jedoch eines natürlichen Todes starb und die sie in den letzten Stunden ihres Lebens besucht hatten, um ihr durch das Gebet beizustehen. Frau Chan verstarb am 22. Juni in Saisomboon nach zweijähriger Krankheit und zahlreichen Operationen. Die Mutter von acht Kindern hatte sich im April dieses Jahres vom Buddhismus zum Christentum bekehrt. Der Dorfvorsteher ließ nun eine christliche Beisetzung verbieten, was einen offensichtlichen Verstoß gegen die Religionsfreiheit darstellt, und gab Anweisung, dass die Frau nach dem buddhistischen Ritus beigesetzt werden sollte, womit die Familie (auch die acht Kinder waren zum Christentum konvertiert) und die anderen fünf christlichen Familien des Dorfes nicht einverstanden waren. Die fünf Religionsführer aus den umliegenden Dörfern, waren zur Beisetzung der Christin in das Dorf gekommen, wo sie von der Polizei festgenommen und des Mordes verurteilt wurden. Wie die Nichtregierungsorganisation “Human Rights Watch for Laos Religious Freedom” (HRWLRF) mitteilt handelt es sich bei den Inhaftierten um: Frau Kaithong aus Saisomboon; Herrn Puphet aus dem Dorf Donpalai; Herrn Muk aus Huey; Herrn Hasadee aus Bunthalay und Herrn Tiang.
“Die Behörden suchen nach Vorwänden, um die Verbreitung des christlichen Glaubens in der Region zu unterbinden”, so HRWLRF. Die Nichtregierungsorganisation bittet um die umgehende Freilassung der fünf Inhaftierten und bittet die Regierung um die Achtung des Rechts aller Bürger auf Religionsfreiheit und um Garantien für die rechtsstaatlichen Prinzipien. (PA) (Fides 26/6/2014)

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