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2013-11-28

VATIKAN - Kardinal Filoni beim CAM 4: “Die Kirche dieses Kontinents kann mehr geben und mehr tun: America, «comparte tu fe»!

Maracaibo (Fidesdienst) – “Ich bin überzeugt, dass dieser Kongress bei den Kirchen Amerikas eine große Leidenschaft für die universale Mission wecken wird, denn wir wissen, dass die missio ad Gentes und ins besonderer Weise die Mission ad ad extra, auch auf wirkkräftige Weise unseren eigenen katholischen Gemeinden Vitalität und Begeisterung schenkt”, so Kardinal Fernando Filoni, Präfekt der Kongregation für die Evangelisierung der Völker und Sondergesandter von Papst Franziskus bei der Eröffnung des Vierten amerikanischen Missionskongresses (CAM 4/COMLA 9).
In seiner Ansprache hob der Kardinal hervor, dass die Wahl von Papst Franziskus, des ersten Papstes aus Lateinamerika “insbesondere den amerikanischen und lateinamerikanischen Kontinent berührt wo mit seiner Kultur, Bildung und pastoralen Erfahrung herkommt”. „Bereits von den ersten Augenblicken seines Pontifikates an sprach Papst Franziskus von Mission und heldenhaftem Zeugnis, das manchmal bis zum Martyrium führt. Von einer missionarischen Kirche, deren Hauptaufgabe es ist, das Evangelium zu verkünden und die grenzenlose Barmherzigkeit Gottes, di uns durch die Person Jesu geoffenbart wurde. Eine Kirche im Dienst der existenziellen Peripherien, der Armen, die sich der wunden Stellen der Gesellschaft annimmt. Eine Kirche die mitfühlend ist, liebevoll und für Gemeinschaft und Geschwisterlichkeit steht”. Auch bei seinem Besuch in Brasilien habe Papst Franziskus zu den jugendlichen Teilnehmern des Weltjungendtages und zu den Bischöfen des CELAM von der Wichtigkeit der Mission gesprochen und dabei an die Konferenz von Aparecida erinnert. Darauf basiert dieser Vierte Amerikanische Missionskongress, so der Kardinal “dessen Zielsetzungen uns Ausrichtung die pastorale und missionarische Linie weiterverfolgt, die den Kontinent in den vergangenen Jahrzehnten kennzeichnete und dabei geht es vor allem um die missio ad Gentes”.
Der Präfekt des Missionsdikasteriums befasste sich in diesem Sinn mit der Evangelisierung Gentes und insbesondere mit der Mission ad extra, “die als Verantwortung aller Ortskirchen verstanden werden muss, die die Pflicht der Verkündigung des Evangeliums dort haben, wo das Evangelium noch nicht oder erst vor Kurzem angekommen oder noch nicht gefestigt ist”. „Im Übrigen“, so der Kardinal weiter, “ist die missio ad Gentes ad extra der eigentliche Grund für die Veranstaltung von Missionskongressen”. “Der Glaube und die missio ad Gentes stehen heute einer Welt gegenüber, die sich mit neuen Herausforderungen konfrontiert sieht”, so der Sondergesandte des Papstes, der auch daran erinnerte, dass die “Beteiligung aller Kirchen an der Weltmission … vor allem durch die Reflexion über das Zweite Vatikanische Konzil und die Praxis der Kirche während der vergangenen 50 Jahren neu auf den Weg gebracht wurde”.
Abschließend erinnerte Kardinal Filoni daran, dass “auch heute, und um so mehr in unserer Zeit, die Notwendigkeit und die Dringlichkeit der Evangelisierung besteht, da die Verkündigung des Evangeliums stehts eine frohe Botschaft ist, die den Menschen Erlösung bringt und Frieden und Respekt zwischen Menschen und Völkern entstehen lässt. Die Verkündigung des Evangeliums ist eine Tat der Liebe”. Der Kardinal beendete seine Ansprache mit einem Appell: “Die Kirche dieses Kontinents kann mehr geben und mehr tun, weil auch hier, wo es viel Armut gibt, die Hoffnung eine wichtige Rolle spielt, und niemand so arm ist, dass er den Glauben nicht weitergeben kann! Deshalb fordere ich die vielen missionarischen Jünger auf, herauszutreten! America, «comparte tu fe»!” (SL) (Agenzia Fides 28/11/2013)

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