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2013-07-24

AFRICA/SÜDSUDAN - Humanitäre Notlage für Vertriebene in den Wäldern des Staates Jonglei

Juba (Fidesdienst) – Zehntausende Menschen, die vor einer neuen Welle der Gewalt im südsudanesischen Staat Jonglei in den Wäldern Zuflucht suchten, leiden unter schwerer Lebensmittelnot. Seit Beginn der Kämpfe zwischen dem Volk den Stämmen der Lou Nuer und der Murle und den Gefechten von Regierungssoldaten und der Rebellenbewegung David Yau Yau, flohen 120.000 Menschen aus ihren Heimatdörfern. Bisher wurden die Menschen im Rahmen von Hilfspogrammen der Vereinten Nationen dort versorgt, wo Lebensmittel mit Hubschraubern verteilt werden konnten. Die Hilfsmittel reichen jedoch nicht für alle aus. Viele ernähren sich von wild wachsenden Früchten und Blättern. Frauen, die sich seit langem mit ihren Kindern in den Wäldern aufhalten kommen in die Städte auf der Suche nach etwas Essbarem, kehrten aber aus Furcht vor Gewalt wieder in de Wälder zurück, wo es weder geeignete Unterkünfte noch sanitäre Anlagen oder Trinkwasser gibt. Infektionskrankheiten, die zum Teil auch tödlich verlaufen, verbreiten sich vor allem unter Kindern. Die Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen erhält nach der Zerstörung des Krankenhauses in Pibor die einige Gesundheitseinrichtung im Dorf Gumuruk aufrecht. (AP) (Fidesdienst, 24/07/2013)

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