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2013-03-25

AMERIKA/ARGENTINIEN - „Gesten von prophetischer Tragweite“

Buenos Aires (Fidesdienst) – Nach Ansicht des Vorsitzenden der Argentinischen Bischofskonferenz, Erzbischof José Maria Arancedo von Santa Fe de la Vera Cruz, sollte die Wahl von Papst Franziskus für die Menschen in Argentinien Ansporn sein, „sich darum zu bemühen, die Uneinigkeiten untereinander zu überwinden, die das Land schwächen“. Dies geht aus einer Verlautbarung hervor, die dem Fidesdienst vorliegt.
„Ich habe die Präsidentin nach ihrer Begegnung mit dem Papst getroffen und eine große Bereitschaft festgestellt, ich würde sagen, sie wahr gerührt. Ich glaube, dass aus dieser Begegnung etwas Neues entstanden ist. Derjenigen der Gesten nicht interpretieren kann leidet unter politischer Kurzsichtigkeit und hat keine Zukunft. Ich glaube, dass es Gesten gibt, die prophetische Tragweite haben“, so der Erzbischof.
„Wir sollten einander nicht beleidigen und uns bewusst machen, dass Gerechtigkeit und Unterschiede Grundlage für einen Dialog sein können, denn wir sind Bürger desselben Landes“, so Bischof Erzbischof Arancedo abschließend. Der Erzbischof äußerte sich am Rande seines Aufenthalts in Rom, wo er am Gottesdienst zur Amtsteinführung von Papst Franziskus teilnahm. In der Vergangenheit hatte es starke Kontraste zwischen der katholischen Kirche und den Behörden des Landes gegeben (vgl. Fidesdienst, 17/12/2013). (CE) (Fidesdienst, 25/03/2013)

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