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Asia

2013-02-13

ASIEN/SYRIEN - Entführungen, Vergewaltigungen und Menschenhandel: das Leid der syrischen Flüchtlinge

London (Fidesdienst) – Insbesondere Minderhetiten leiden unter der Konfliktsituation in Syrien. Christliche Mindeheiten sind leichte Opfer für Kriminelle, die vor Entführungen, Vergewaltigungen und Menschenhaldel unter den syrischen Flüchtlingen nicht zurückschrecken. Dies dokumentiert die Nichtregierungsorganisation „Minority Rights Group“ (MRG) mit Sitz in London in einerm Bericht, der dem Fidesdiesnt vorliegt.
Auf der Grundlage von Umfragen der Organisation unter Flüchtlingen in Syrien, im Libanon, in der Türkei und Jordanien und in europäischen Ländern, schildert die MRG die Lage der Flüchtlinge als „schweigende Minderheit, die verheerende Geschichten der Vergewaltigung, Verschleppung und des Menschenhandels“.
Die meisten befragten Flüchtlinge betont im Gespräch mit „Minority Rights Group“, dass sie sich zur Verwirklichung ihres Wunsches, den Nahen Osten zu verlassen, mit Schlepperbanden in Verbindung gesetzt haben. „Es existiert ein großes Business mit Gewinnen in Millionenhähe, das infolge der syrischen Krise entstanden ist“, so die Nichtregierungsorganisation. Ein Flüchtling habe zum Beispiel „7000 Dollar für einen schwedischen Pass“ bezahlt, im Libanon gebe es eine „Mafia der falschen Visas und der falschen Stempel“.
In einigen Teilen Syriens, so die Flüchtlinge, „darf ein Christ sich nicht über Ungerechtigkeit oder Verbrechen beklagen. Wir sind Opfer einer zunehmenden Isalmisierung und Christsein reicht aus, damit man zur Zeilscheibe wird“. Andere christliche Flüchtlinge berichten von konfessioneller Gewalt gegen Christen in Deir Ezzor und Hassaké nach der Ankunft der Rebellen. „Möche man Christen aus Syrien vertreiben?“, fragen sie sich. In diesem Sinne sind Prieter der christlichen Gemeinden in Syrien „in Sorge um die Zukunft der Christen in Syrein, da viele auswandern, um der Gewalt zu entgehen.“ Der syrische-orthoxe Patriarche Ingantius Zakka I. Iwas erklärt gegenüber der Nichtregierungsorganisation: „Wir wollen nicht, dass Christen das Land verlassen, doch am wichtigsten ist es, dass sie in Frieden leben und dass Gott bei ihnen ist, was auch immer sie tun und wo immer sie sich befinden“. (PA) (Fidesdiesnt, 13/02/2013)

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