VATIKAN - Papst beim Angelusgebet: „Massaker und Gewalt mögen beendet und Mut zum Dialog gefunden werden“

Montag, 21 Januar 2013

Vatikanstadt (Fidesdienst) – „Dem Gebet für die Einheit der Christen möchte ich noch einmal das Gebet für den Frieden hinzufügen, damit bei den gewaltsamen Konflikten in verschiedenen Teilen der Welt die Massaker an unschuldigen Zivilsten und jede Art der Gewalt ein Enden finden möge und der Mut gefunden wird, den Dialog und Verhandlungen auf den Weg zu bringen. Für beide Gebetsanliegen erbitten wir die Fürsprache der Gottesmutter Maria, Mittlerin der Gnade“, so Papst Benedikt XVI. vor dem Angelusgebet am Sonntag, den 20. Januar, in seiner Ansprache an die auf dem Petersplatz versammelten Gläubigen. Zuvor hatte der Papst das Evangelium des Tages kommentiert. Auf Deutsch sagte er: "Das Evangelium des heutigen Sonntags erzählt uns von der Hochzeit zu Kana, wo Jesus sein erstes Wunder wirkt. Auf die Bitte seiner Mutter Maria und durch die Mitarbeit der Diener, die sechs Krüge mit Wasser füllen, hilft der Herr den Brautleuten aus einer Notlage. Dies ermutigt uns, daß auch wir uns der Fürsprache Marias anvertrauen und uns von ihr –wie die Diener des Evangeliums – anspornen lassen, das Wort Jesu wahr zu machen, mitzuwirken, mit ihm zu folgen und so auf dem Weg zu Gott zu gehen. Dazu kommt, dass wir in dieser Gebetswoche für die Einheit der Christenheit beten. So suchen wir uns besonders in das Gebet Jesu hineinzugeben, der dies von seinem Vater für die Geschichte erbetet hat. Versuchen wir, einander zu lieben, indem wir uns in Christus als Brüder und Schwestern erkennen.”. (SL) (Fidesdienst, 21/01/2013)


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