AMERIKA/PERU - Kongress über kritischen Medienkonsum „Infoetica“: „Lesen, Hören, Sehen“

Donnerstag, 8 November 2012

Chiclayo (Fidesdienst) – Vom 8. bis 10. November findet in Chiclayo der zweite „Infoetica“-Kongress statt, der sich mit Medienkonsum unter ethischen Gesichtspunkten befasst. „Es wird viel über die Rolle und die Auswirkungen der der Arbeit der Medien in der Gesellschaft diskutiert; viele weniger beschäftigt man sich mit dem Verhalten des Publikums gegenüber der Botschaft der Medien“, heißt es in einer Verlautbarung zu der Veranstaltung, die dem Fidesdienst vorliegt. Aus diesem Grund stellte die Abteilung für Kommunikation der Katholischen Universität „S. Toribio de Morgrovejo“ das Thema des kritischen Medienverhaltens der Menschen gegenüber Radio- und Fernsehprogrammen, Zeitungen und Internet in den Mittelpunkt des Kongresses.
Den Kongress leiten Experten aus Peru, Mexiko uns Spanien, die sich in ihren Vorträgen mit der ethischen Verantwortlichkeit des Publikums befassen, in denen sie unter anderem auch darauf hinweisen, dass der Medienkonsument eindeutige Kriterien zugrunde legen sollte, die sich an der Menschenwürde inspirieren, wenn es um eine kritisches Lesen, Hören und Sehen im Hinblick auf die Medien geht. In der Zeit der Globalisierung muss dabei auch beachtet werden, dass die Menschen gleichsam passiv und aktiv an der Kommunikation beteiligt sind.
Der erste „Infoetic“-Kongress fand auf Initiative der katholischen Universität im November 2010 zum Thema „Person, Würde, Kommunikation“ statt und inspirierte sich an dem Aufruf von Papst Benedikt XVI. der betont, dass „Kommunikationsmittel die Person und deren Würde schützen“. (CE) (Fidesdienst, 08/11/2012)


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