VATIKAN - Kardinal Filoni begegnet den Jugendlichen von Owerri: „Wir wollen Jesus ganz einfach als unseren Gefährten auf dem Weg des Lebens akzeptieren“

Mittwoch, 7 November 2012

Owerri (Fidesdienst) – „Es ist mir wirklich eine große Freude, dass ich meinen Pastoralbesuch in Owerri mit diesem Treffen mit euch Jugendlichen beginnen darf, die ihr die Hoffnung der Kirche seid, die letzten Erben der Evangelisierung derer, die vor hundert Jahren ihr Leben dem Herrn und der Verkündigung des Evangeliums in dieser Region geschenkt haben“, so der Präfekt der Kongregation für die Evangelisierung der Völker zu Beginn seiner Predigt bei einem Gottesdienst mit den Jugendlichen, dem er am 7. November in Owerri vorstand. Der Kardinal besucht die Kircheprovinz anlässlich der Schlussfeiern zum hundertjährigen Jubiläum der Evangelisierung (vgl. Fidesdienst vom 05/11/2012; 06/12/2012).
Kardinal Filoni forderte die Jugendlichen zum Nachdenken über das Evangelium des Tages aus dem Matthäusevangelium auf (Mt. 11, 25-30): „Jedes Mal wenn wir uns über all die guten Dinge wundern, die Gott geschaffen hat, dann sind wir wie die Kinder, von denen Jesus spricht“, so der Kardinal. „Jedes Mal, wenn wir in unserem Leben merken, dass wir Gott brauchen und dass unsere Leben ohne ihn leer ist, dann sind wir die Kleinen, über die Jesus sich freut. Wir wollen deshalb Jesus ganz einfach als Gefährten auf dem Weg des Lebens akzeptieren…“. Im Hinblick auf das Gebet sagte der Kardinal: „Es ist wichtig, dass wir so zu beten lernen, wie Jesus betet… Jesus lehrt uns, dass wir bei unserem Gebet zum himmlischen Vater diesem danken sollen und unsere Gebet nicht nur unseren eigenen Anliegen gewidmet sein soll, sondern auch den Anliegen der Menschen, die uns nahe stehen, damit wir selbst zum Geschenk für die anderen werden“.
„Die Worte, mit denen Jesus sein Gebet beendet – kommt alle zu mir, die ihr euch plagt und schwere Lasten zu tragen habt. Ich werde euch Ruhe verschaffen – gelten den Massen, aber sie gelten auch uns“, so der Kardinal weiter, der die Jugendlichen aufforderte, Jesus zu bitten, dass „er zu uns kommt“. „Es ist wunderbar, wenn wir wissen, dass wir uns immer, und ich betonte immer, und in jeder Situation unseres Lebens an Jesus wenden können und wissen, dass er uns nie alleine lassen wird!“. (SL) (Fidesdienst, 07/11/2012)


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