ASIEN/PHILIPPINEN - Jahrestag des Mordes an P. Tentorio: „Gerechtigkeit fordern und Wunden heilen“

Dienstag, 16 Oktober 2012

Arakan (Fidesdienst) – Am ersten Jahrestag des gewaltsamen Todes von P. Fausto Tentorio, der am 17. Oktober 2011 auf Mindanao ermordet wurden, „versuchen wir Gerechtigkeit zu fordern und Wunden zu heilen“, so ein Mitbruder des ermordeten Missionars, P. Peter Geremiah vom Päpstlichen Institut für die Außenmissionen, der P. Tentorio auf Wunsch des Bischofs von Kidapawan im Amt als Koordinator der Entwicklungsprogramme für tribale Völker nachfolgte. P. Geremiah feiert heute in der Kirche von Arakan (Mindanao) einen Gedenkgottesdienst für P. Tentorio, zu dem tausende Gläubige, größtenteils aus tribalen Völkern erwartet werden. Mit einem Fackelzug werden die Gottesdienst Teilnehmer zum Ort des Mordes gehen und dort 365 brennende Kerzen aufstellen.
„Diejenigen, die den Mord an P. Fausto planten, wollen nicht, dass er und viele andere Opfer von Unrecht, Gerechtigkeit erfahren. Diejenigen, die dafür Verantwortlich sind, dass es Gerechtigkeit gibt verweigern sich oder sind dazu nicht fähig, und diejenigen, die aus Angst nicht als Zeugen aussagen, werden zu Komplizen“, so der Missionar zum Fidesdienst. Wo der Friede verletzt wurde, so der P. Geremiah, „kann nur durch Gerechtigkeit geheilt werden“. „Auch die Täter und Komplizen des Mordes werden keinen Frieden finden, denn das Opfer wird sie bis in den Schlaf verfolgen. Deshalb beten wir für Gerechtigkeit und Frieden, den wir Glauben, dass Gott auch das Herz von skrupellosen Verbrechern und korrupten Beamten berühren kann.“. (PA) (Fidesdienst, 16/10/2012)


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