AMERIKA/KOLUMBIEN - In Erwartung der Friedensgespräche zwischen der Regierung und den Rebellen bereitet die Kirche die „Woche des Friedens“ vor

Montag, 3 September 2012

Bogotà (Fidesdienst) – In der Hoffnung, dass die geplanten Verhandlungen zwischen Regierung und der FARC zu konkreten Ergebnissen Familien werden, bereitet sich die katholische Kirche in Kolumbien auf die Feier der alljährlichen „Woche des Friedens“ vor. „Staatspräsident Juan Manuel Santos hat uns wiederholt aufgefordert, an Friedensgesprächen mit der FARC teilzunehmen, doch wir müssen den Moment unseres Eingreifens mit großer Umsicht planen“, so Bischof Juan Vicente Cordoba Villota (sj) von Fontibon. Bischof Cordoba betont dabei auch, er sei zuversichtlich, was den positiven Ausgang der Gespräche mit der FARC anbelangt, doch da es keine einfachen Gespräche sein werden, müsse man mit großer Umsicht handeln. Auch die Bischofskonferenz hatte in einer Verlautbarung (vgl. Fidesdienst vom 29/08/2012) die eigene Bereitschaft zur Unterstützung zum Ausdruck gebracht.
Unterdessen steht in Kolumbien die „Woche des Friedens 2012“ bevor, die vom 9. bis 15. September stattfinden wird. Im ganzen Land sind zahlreiche Aktivitäten und Initiativen geplant. In der Erzdiözese Catagena findet anlässlich der offiziellen Eröffnung ein Marsch unter dem Motto „Auf der Seit der Opfer führt der Weg zum Frieden“. Neben den Opfern des bewaffneten Konflikts soll damit auch auf das Schicksal der Opfer von Missbrauch und anderen Gesetzesverstößen aufmerksam gemacht werden. (CE) (Fidesdienst, 03/09/2012)


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