AMERIKA/KOLUMBIEN - Katholische Glaubensgemeinschaft in Cucuta gedenkt des am 11. August ermordeten Pfarrers

Freitag, 17 August 2012

Cucuta (Fidesdienst) – Mit einer heiligen Messe wird die Pfarrgemeinde Santa Maria Madre de Dio in der Gemeinde Los Patios (Cucuta, Kolumbien) ihres am 11. August ermordeten Pfarrers Pablo Emilio Sanchez Albarracin gedenken. Nach einem dreitägigen Todeskampf erlag er den Verletzungen, die ihm seine Mörder bei einem Einbruch in das Pfarrhaus zugefügt hatten.
Die Diözese Cucuta (Kolumbien) bedauert in einer Pressemitteilung zum Tod von Pfarrer Pablo Emilio Sanchez Albarracin die Gewalttat. Das Requiem für den ermordeten Gemeindpfarrer fand in der Kathedrale in San José statt. Bischof Julio Cesar Vidal Ortiz von Cucuta konzelebrierte mit mehreren Priestern der Diözese. An dem Requiem nahmen über hundert Gläubige auch aus anderen Gemeinden teil. Pfarrer Pablo Emilio Sanchez Albarracin wurde auf dem Friedhof Jardines La Esperanza beigesetzt.
In Cucuta gibt es seit langem Sicherheitsprobleme und viele Bürger fühlen sich bedroht. Auch das Bistum wurde mehrmals „aufgefordert“ die Region zu verlassen. Erst im vergangenen Juli hatte der Apostolische Nuntius in Kolumbien, Erzbischof Aldo Cavalli, die Stadt besucht und die Priester und Pastoralarbeiter aufgerufen, ihre Arbeit fortzusetzen. Wörtlich sagte der Nuntius: „Die Kirche wird die Menschen hier nicht alleine lassen und auch künftig dem eigenen Sendungsauftrag nachkommen“ (vgl. Fidesdienst vom 21/07/2012). (CE) (Fidesdienst, 17/08/2012)


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