AMERIKA/DOMINKANISCHE REPUBLIK - Konferenz zu Migrationsfragen: Maßnahmen gegen Armut, Ungleichheit und sozialer Ausschluss erforderlich

Donnerstag, 31 Mai 2012

Santo Domingo (Fidesdienst) – Mit einem feierlichen Gottesdienst ging am gestrigen 30. Mai der fünfte Kongress zu Fragen der Migration und der Menschlichen Mobilität zu Ende, in dessen Rahmen Delegierte der Bischofskonferenzen der Vereinigten Staaten, Mexiko und der Zentralamerikanischen Ländern in den vergangen Tagen tagten (vgl. Fidesdienst vom 24/05/2012). Der Erzbischof von Santo Domingo, Kardinal Nicolas de Jesus Lopez Rodriguez, erinnerte in seiner Predigt insbesondere auch an das Problem der illegalen Einwanderer aus Haiti und forderte Lösungen. Viele haitianische Auswanderer sind in der Dominikanischen Republik in kirchlichen Einrichtungen untergebracht.
Wie aus Informationen hervorgeht, die dem Fidesdienst vorliegen befassten sich die Delegierten bei der Konferenz vor allem mit Problemen, die im Zusammenhang mit der Migration entstehen, darunter Gewalt, Menschenrechtsverstöße, Zwangsausweisungen, Menschenhandel, Grenzfragen. Der Generalsekretär der Kommission für die Pastoral unter Migranten, der Bischofskonferenz Dominikanischen Republik, Pfarrer Mario Serrano, betont, dass die Delegierten angesichts der gemeinsamen Herausforderungen insbesondere Strategien der Zusammenarbeit entwickelten, wenn es um Maßnahmen gegen Armut, Ungleichheit und sozialen Ausschluss geht.
Im Anschluss an den Kongress zur Migration, der 2011 in Costa Rica stattfand, betonten die Bischöfe, sie seien „Zeugen großer Not unter den Migranten in der Region“ (vgl. Fidesdienst, vom 05/07/2012). Bereits im vergangenen Jahr forderten die Bischofskonferenzen gerechte Gesetze zum Schutz von Migranten. (CE) (Fidesdienst, 31/05/2012)


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