EUROPA/SPANIEN - Jedes Jahr sterben 4 Millionen weniger Kinder als im Jahr 1990: es bleibt noch viel zu tun

Freitag, 20 April 2012

Madrid (Fidesdienst) – In den vergangenen 20 Jahren hat sich die Situation im Hinblick auf die Kindersterblichkeit weltweit verbessert. Das Leben von Kindern wird durch Armut, Hunger und Krankheiten bedroht. Wie aus einer jüngsten Studie des „Overseas Development Institute“ hervorgeht, sterben heute im Vergleich zu 1990 pro Jahr rund 4 Millionen Kinder im Alter unter 5 Jahren weniger. Einschulungsprogramme, Impfkampagnen und Gesundheitsprogramme in armen Regionen haben zu einer Verbesserung der Lage geführt. Insgesamt besuchen 56 Millionen Kinder mehr eine Schule und die Zahl der Länder, in denen 90% der Kinder gegen die wichtigsten Krankheiten geimpft werden, stieg um 68. Trotz dieser enormen fortschritte gibt es noch viel zu tun, denn es gibt immer noch Ungleichheit und Konflikte und die Reduzierung der für Entwicklungsprogramme zur Verfügung gestellten Gelder gefährdet Studien um Hinblick auf die Verbreitung von Aids und Unterernährung. (AP) (Fidesdienst, 20/04/2012)


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