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Dossiers

2004-10-02

Die Entwicklung der Zuwanderungsdaten

Das Ansteigen der Ausländerzahlen in Deutschland kann hauptsächlich auf die Einwanderung von Bediensteten, den Geburtenanstieg und, auf den großen Flüchtlings- und Asylbewerberzustrom in den letzten Jahren, zurückgeführt werden. Zu Beginn der 80 er Jahre war die Ausländeranzahl etwas rückläufig um dann zwischen 1985 und 1997 wieder anzusteigen. 1997 lag die Zahl der Ausländer die Deutschland verlassen haben um 21.768 über der die nach Deutschland kamen; somit ergab sich erstmals seit 1984 ein negativer Wanderfluss. Nichts desto trotz stieg die Gesamtzahl der Ausländer in Deutschland 1997 auf 7,36 Millionen aufgrund eines Geburtenüberschusses im Vergleich zu den Sterbefällen.1998 waren die Daten des Zuwanderungsflusses wieder negativ (die Ausreisen lagen mit 33.455 über den Einreisen), weil viele provisorische Flüchtlinge aus Bosnien und Herzegowina nach Hause zurückgekehrt sind. Die Anzahl der in Deutschland lebenden Ausländer sank auf 7,32 Millionen. Heute stellen die Ausländer 8,9 % der Bevölkerung dar.
Dies bedeutet dass 1998 die Anzahl der Ausländer in Deutschland zum ersten Mal seit 1980 gesunken ist. 1999 war der Zuwanderungsfluss wieder positiv (Die Einreisen überstiegen die Ausreisen um 118.000). Zum 31.Dezember 1999 lebten 7.343.600 Ausländer in Deutschland. Fast 1.856.000 der 7,34 Millionen Ausländer in Deutschland kommen aus den Ländern der Europäischen Union (25,3%); der größte Teil sind türkische Staatsbürger (28), der Länder Ex-Jugoslawiens (16,2%), (von welchen 737.204 aus Ex-Jugoslawien, 167.690 aus Bosnien-Herzegowina, 213.954 aus Kroatien, 18.648 aus Slowenien und 49.420 Mazedonien kommen), 8,4% aus Italien, aus Griechenland 5% und aus Polen 4%.
Die ausländische Bevölkerung ist in einigen Regionen konzentriert. In einigen Bundesländern wie Baden-Württemberg, Berlin, Bremen, Hamburg, Hessen und Nordrhein-Westfalen, liegt der Prozentsatz der Ausländer unter der ansässigen Bevölkerung bemerkenswert über dem Durchschnitt. In einigen Städten ist die Ausländerquote in der Bevölkerung besonders hoch: Frankfurt/Main (30,1%), Stuttgart (24,1%), München(23,6%), Köln (20,5%), Düsseldorf(19,2%), Wiesbaden (18%), Duisburg (17,4,%) und Hamburg (18,7%). Es gibt eine besonders hohe Ausländerkonzentration in verschiedenen Bezirken einiger Städte.

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