OZEANIEN/AUSTRALIEN - Zentrum für Spiritualität nimmt nach jüngsten heftigen Regenfällen Obdachlose auf

Freitag, 18 März 2011

Sydney (Fidesdienst) – Der "Home Mission Fund" der Päpstlichen Missionswerke (PMW) in Australien hat vor kurzem ein neues Zentrum für Spiritualität für Aborigines aus den abgelegenen Regionen in East Kimberley im Westen Australiens bezuschusst, das Menschen aufnimmt, die nach den jüngsten heftigen Regenfällen obdachlos wurden. In einer Verlautbarung der PMW, die dem Fidesdienst vorliegt, heißt es dass vor allem die von den australischen Ureinwohnern besiedelten Gemeinde Gija in Warmun von heftigen Regenfällen am 13. März betroffen waren. Viele Häuser wurden von Schlammmassen mitgerissen und andere sind nicht mehr bewohnbar. Die Regenfälle haben auch die katholische Schule Ngalangangpum („Mutter und Kind“) schwer in Mitleidenschaft gezogen, die Gärten überschwemmt und die Schulgebäude und die Wohnungen der Schwestern vom Heiligen Joseph beschädigt. Rund 500 Menschen mussten evakuiert werden, von denen Viele im Mirrilingki Spiritualy Centre (Warmun Retreat Centre) untergebracht wurden. Bischof Chris Saunders von Broom erklärte äußerte seine Verbundenheit mit den Opfern und betonte er freue sich, dass es bei den Überschwemmungen keine Schwerverletzten und Toten gab. „Die Katastrophe ist groß“ so Bischof Saunders, „viele Menschen wurden auseiander gerissen und hes handelt sich um eine gesellschaftliche Entwurzelung, für diejenigen, die alles verloren haben“. Durch den Home Mission Fund der australischen Missionswerke erhält die Diözese Broom Hilfsmittel für die Nothilfeprogramme. Das Zentrum für Spiritualität, in dem Glaubenskurse und Initiativen zur Förderung des Dialogs mit den Ureinwohnern angeboten werden, kann Familien und Gruppen auch über längere Zeiträume hinweg aufnehmen. (AP) (Fidesdienst, 18/03/2011)


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