OZEANIEN/AUSTRALIEN - Catholic Mission feiert 100 Jahre Weltfrauentag: Frauen für Frieden und sozialen Fortschritt

Mittwoch, 2 März 2011

Sydney (Fidesdienst) – Die Päpstlichen Missionswerke in Australien (Catholic Mission) feiern den 100. Weltfrauentag im Zeichen des Engagement von Frauen für Frieden und Forschritt. „Wir möchten dabei den bedeutenden Beitrag der Frauen zur Gesellschaft durch ihre Arbeit und ihre Fürsorge hervorheben“, so Martin Teulan, Nationaldirektor der Catholic Mission in Australien in einer Präsentation. „In den Entwicklungsländern setzt sich Catholic Mission für bedürftige Mädchen und Frauen ein, wenn es um die Förderung ihre Gleichberechtigung und ihres Mitwirkens an gesellschaftlichen Dingen geht“, so Teulan, „Wir fördern sich durch Glaubensbildung und bieten ihnen im Rahmen von Sprachkursen und die Vermittlung von mathematischem Wissen auch die Möglichkeit eines Zugangs zu qualifizierten Arbeitsstellen“.
Botschafterin der Catholic Mission für Frauenfragen ist Nurse Pasipanodya, die in Simbabwe geborenen wurde und aus ihrem Land fliehen musste. Nurse ist Lehrerin und engagiert sich für Bildungsprogramme für Mädchen in Entwicklungsländern. In Australien kümmert sie sich insbesondere um die Auslandsgemeinde aus Simbabwe und wirkte an der Gründung der katholischen Auslandspfarrei mit, die sich heute auch intensiv um Jugendarbeit bemüht. Zudem brachte sie ein Hilfswerk für HIV-infizierte Menschen in Simbabwe auf den Weg. „Gott ist eine sehr wichtig Kraft in unserem Leben, die Menschen müssen lernen innezuhalten und ihn zu hören“, pflegt Nurse zu sagen. „Für Frauen wie Nurse müssen wir den Internationalen Frauentag feiern“, so der Nationaldirektor von Catholic Mission abschließend.
Catholic Mission unterstützt 160 Projekte in aller Welt, die besonders auf die Förderung von Frauen ausgerichtet sind. 2010 unterstützte Catholic Mission mit direkter Hilfe 10.286 Aidswaisen und Kinder in Not und förderte Bildungsprogramme für Mädchen, die ohne solche Unterstützung keine Schule besucht hätten. (AP) (Fidesdienst, 02/03/2011)


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