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America

2003-06-24

AMERIKA/MEXIKO - MISSIONSPROJEKT ZUR ERNEUERUNG DER PASTORAL – MISSIONSWISSENSCHAFTLICHE WOCHEN ZUR VORBEREITUNG AUF DEN AMERIKANISCHEN MISSIONSKONGRESS

Mexiko City (Fidesdienst) – „Die Erzdiözese Mexiko hat seit rund 10 Jahren einen Prozess der pastoralen Erneuerung begonnen, in dessen Mittelpunkt ein wichtiges Missionsprojekt steht, wie dies im Rahmen der zweiten Diözesansynode (1991-1994) beschlossen wurde. Das ständige Wachstum des Missionsbewusstseins als Bestandteil der normalen Seesorge hat unter anderem auch zu einer Verbesserung der Organisation der Mission ad gentes geführt“, so der Leiter des Ausschusses für Missionspastoral der Erzdiözese Mexico City, Pater Arturo Barracano Cruz, im Gespräch mit dem Fidesdienst.
Der Ausschuss für Missionspastoral (OMPE) hat die Aufgabe das Missionsbewusstsein unter den Gläubigen der Erzdiözese zu fördern und organisiert zu diesem Zweck jedes Jahr verschiedene Veranstaltungen: Kongresse, Missionarische Zeltlager, Fortbildungs- und Animationskurse und die „Missionswissenschaftlichen Wochen“. Im Rahmen dieser „Missionswissenschaftlichen Wochen“ soll die missionarische Ausbildung und Spiritualität der Pastoralarbeiter gefördert werden. Sie finden jedes Jahr unter einem bestimmten Motto statt, dass sich am allgemeinen Leitspruch der Erzdiözese inspiriert und dieses Jahr „Die missionarische Pfarrgemeinde“ lautet. Dieses Motto wird im Rahmen der verschiedenen Veranstaltungen unter den Gesichtspunkten der Mission ad gentes behandelt, wobei dieses Jahr die Vorbereitung auf den Amerikanischen Missionskongress im Mittelpunkt steht, der im November in Guatemala stattfinden wird. Die „Missionswissenschaftlichen Wochen“ finden vom 21. Juli bis 1. August statt. An der Veranstaltung nehmen Priester, Ordensleute und Laien teil. Insbesondere soll nach Aussage der Veranstalter dabei „der Sinn für Gemeinschaft und Gebet zur Vorbereitung auf den Amerikanischen Missionskongress gefördert werden“.
Folgende Themen stehen auf dem Veranstaltungsprogramm: Für die erste Woche vom 21. – 25. Juli „Begegnung mit dem lebendigen Christus: Umkehr, Gemeinschaft und Solidarität“; „Die Spiritualität des Gottesvolkes aus und in der Mission sowie für die Mission“; „Familien, Jugendliche und Kinder als Hauptakteure der Mission“; „Die Mission: Leben der Pfarrgemeinde“: „Die christliche Initiation im Evangelisierungsprozess“; für die zweite Woche vom 28. Juli – 1. August): „Mission und die Hersausforderungen der Globalisierung, der Kulturen und der Migration“; „Mission und die Herausforderungen fundamentalistischer Gruppen und neuer religiöser Bewegungen“; „Laienmissionare als Hoffnung der Kirche“; „Maria, Jüngerin und Apostelin“. Die jeweiligen Vorträger werden von Mitgliedern der verschiedenen Ordensinstitute gehalten: Missionare von Guadalupe, Comboni Missionare, Steyler Missionare, Xaverianer, Comboni Missionsschwestern und Diener des Wortes.
(RZ) (Fidesdienst 24/6/2003 – 36 Zeilen, 359 Worte)

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