AMERIKA/USA - Kinder in den Vereinigten Staaten: die Ärmsten in den Industrieländern

Freitag, 6 November 2009

New York (Fidesdienst) – Fast die Hälfte der Kinder in den Vereinigten Staaten (49,2%) essen mindestens einmal im Laufe ihrer Kindheit mit Essensmarken. Dies geht aus einer Untersuchung der American Medical Association's Archives of Pediatric and Adolescent Medicine bei der 4.800 Familien berücksichtigt wurden. Unter den afroamerikanischen Kindern und unter den Kindern mit nur einem Elternteil liegt die Quote bei bis zu 90%. „Wenn man Essensmarken bekommt, dann heißt dass, das man in einer Notsituation lebt und die Familien nicht viel Geld hat“, so Mark Rank von der Universität Washington (Missouri), der die Untersuchung in Zusammenarbeit mit Thomas Hirschl von der Universität Cornell (New York) betreut. Die beiden hatten bereits in einer anderen Studie gezeigt, dass die Hälfte der US-amerikanischen Erwachsenen mindestens einmal Essensmarken benutzt haben und betonen: die Kinder in den Vereinigten Staaten gehören zu den Ärmsten in den westlichen Industrieländern. (AP) (Fidesdienst, 06/11/2009)


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