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Wissenschaft und Medizin

2009-11-05

AFRIKA/KAPVERDEN - Insgesamt 748 neue Verdachtsfälle einer Infektion mit Denguefieber: Programm zur Bekämpfung der Stechmücken soll eine Epidemie eindämmen, von der das Land erstmals betroffen ist

Praia (Fidesdienst) – Mit insgesamt 748 neuen Verdachtsfällen einer Infektion mit dem Denguefieber steigt die Zahl der Krankheitsfälle auf den Kapverden auf insgesamt 6.707. Wie aus Kreisen der Gesundheitsbehörden bekannt wurde, sind in den vergangenen Tagen bisher mindestens drei Menschen an den Folgen der Infektion gestorben. Die Krankheit wird von einer Stechmücke übertragen. Die ersten Krankheitsfälle wurden auf den Inseln mit ihren rund 432.000 Einwohnern im Oktober gemeldet. Auf Initiativen des Gesundheitsministeriums und der örtlichen Behörden bleiben Büros und Schulen im Rahmen einer Kampagne zur Bekämpfung der Stechmücken geschlossen. In den vergangenen Jahrzehnten hat sich das Denguefieber weltweit ausgedehnt, so dass heute rund zwei Fünftel der Weltbevölkerung gefährdet sind. Die Krankheitssymptome sind ähnlich wie bei einer Malariaerkrankung mit Kopfschmerzen, Fieber und Muskelschmerzen. Derzeit steht noch kein homologierter Impfstoff zur Verfügung. Die einzige Methode zur Bekämpfung einer Epidemie ist deshalb die Bekämpfung des Krankheitsüberträgers. (AP) (Fidesdienst, 05/11/2009 – 18 Zeilen, 167 Worte)

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