AFRIKA/SEYCHELLEN - „Die Katholiken für die Sendung der Kirche begeistern“: dies ist das Ziel des Weltmissionssonntags

Donnerstag, 15 Oktober 2009

Port Victoria (Fidesdienst) – „Durch Pater Leon des Avanchers und die ersten Missionare haben wir die Frohbotschaft des Evangeliums erhalten. Nun ist es unsere Aufgabe, diese Frohe Botschaft um uns herum zu verkünden“, so P. Edwin Mathiot, Direktor der Zeitschrift „L’echo des iles“ der Diözese Port Victoria auf den Seychellen. Besonders in den Wochen vor dem Sonntag der Weltmission müsse man die Katholiken „für die Sendung der Kirche begeistern“. In diesem Sinn lade man vor allem auch zum Gebet und zum Nachdenken über die Anliegen der Mission ein.
Als Schwerpunkt des Sonntags der Weltmission bezeichnet er das Gebet: „Wir beten für die Missionare, die in allen Teilen der Welt tätig sind. Wir beten um Priester- und Missionsberufungen. Auf den Seychellen brauchen wir selbst noch Missionare. Doch durch das Gebet können wir auch selbst, bei uns zuhause etwas für die Mission tun. In diese Woche beten wir zusammen mit den Katholiken in aller Welt für die Anliegen der Kirche… und es ist vor allem die Solidarität, die uns verpflichten gemeinsam mit allen Katholiken zu beten.“
Mit Bezug auf die Botschaft von Papst Benedikt XVI. zum Weltmissionssonntag 2009 erinnert Pater Mathiot auch an die Spendenaktion, die alljährlich in aller Welt stattfindet: „Wir dürfen nicht vergessen, dass die Kirche seit ihren Anfängen von der Nächstenliebe lebt.“ In diesem Zusammenhang erinnert er auch an die Rolle und das Charisma der Päpstlichen Missionswerke: Die Spenden aus aller Welt werden vom universalen Solidaritätsfonds je nach den Bedürfnissen in den Diözesen für die Ausbildung der Priester und Katechisten und für die pastoralen und sozialen Aufgaben der Pfarrgemeinden bereitgestellt. P. Mathiot erinnert abschließend auch an die Idee, die Pauline Jaricot zur Gründung des Päpstlichen Werkes der Glaubensverbreitung inspirierte: jeder Katholik so jeden Tag ein Gebet sagen und jede Woche einen Cent spenden: „Diese einfach Idee hat tausende Katholiken mobilisiert. Was für eine Solidarität!“. (SL) (Fidesdienst, 15/10/2009)


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