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Wissenschaft und Medizin

2003-12-11

EUROPA/SCHWEIZ - NEUE STUDIE DER WELTGESUNDHEITSORGANISATION ZU DEN AUSWIRKUNGEN DES KLIMAWECHSELS AUF DIE GESUNDHEIT

Genf (Fidesdienst) – Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat zusammen mit dem United Nations Environment Programm (UNEP) und der World Meteorological Organization und mit Unterstützung der United States Environmental Protection Agency (EPA) eine Studie mit dem Titel „Climate Change and Human Health – Risks and Responses“ zu den Auswirkungen des Klimawechsels auf die Gesundheit veröffentlicht. Die Studie untersucht zum Beispiel in welchem Ausmaß Wetter, Umweltverschmutzung, verschmutztes Wasser und verschmutzte Lebensmittel zu einem Anstieg der Krankheiten führen. Dabei nennt die Studie auch wirksame Sicherheitsmaßnahmen, die den Ländern dabei helfen sollen, die Kontrolle über die Situation zu behalten.
Wie aus den jüngsten Daten hervorgeht ist der Klimawechsel in 2,4% der Fälle für Durchfall verantwortlich, dies gilt auch für 2% der Malariaerkrankungen und für rund 150.000 Todesfälle.
In den 90er Jahren wurde ein Rekordniveau erreicht aber auch im vergangenen Sommer starben rund 20.000 Menschen infolge der hohen Temperaturen.
Wenn zu viel Regen fällt, sammelt sich stehendes Wasser, was zu idealen Fortpflanzungsbedingungen für die Mosquitos und andere Parasiten führt, die Krankheiten wie Malaria und das Dengue-Fieber übertragen.
Die Studie enthält abschließend Richtlinien, die Regierungen, Gesundheitseinrichtungen und Umweltbehörden und meteorologische Institute sowohl in den Industrieländern als auch in Entwicklungsländern darüber informieren sollen, wie sie sich an Veränderungen und Variationen des Klimawechsels auf lokaler, regionaler und nationaler Ebene einstellen können. (AP) (Fidesdienst, 11/12/2003 – 27 Zeilen, 228 Worte)

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