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Awali (Fides) – Es war ein besonderer Abend der Einheit, des Glaubens und des Gebets, der anlässlich einer interreligiösen Gebetswache für die Nation unter der Schirmherrschaft Seiner Majestät König Hamad bin Isa Al Khalifa von der Organisation „This is Bahrain“ in der Kathedrale Unserer Lieben Frau von Arabien veranstaltet worden war.
„Verschiedene Traditionen, verschiedene Glaubensrichtungen, verschiedene Kulturen – wir kommen alle gemeinsam im Gebet für den Frieden in diesem wunderschönen Land zusammen, das uns die Möglichkeit bietet, unseren Glauben zum Ausdruck zu bringen und alle eins zu sein“, sagte der Apostolische Vikar von Nordarabien, Bischof Aldo Berardi (O.SS.T.), bei der Eröffnung der Gebetswache. Die abendliche Feier, die an diesem Mittwoch (8. April) stattfand, begann mit einer Anrufung des Heiligen Geistes, gefolgt von Lesungen, Psalmen, dem Tagesevangelium und einer Reihe von Gebeten, die sowohl auf Englisch als auch auf Arabisch gesprochen wurden, um die Vielfalt der anwesenden Gemeinschaft zu symbolisieren.
Zu dem Treffen kamen über 1.300 Menschen verschiedener Glaubensrichtungen und Nationalitäten zusammen, darunter Vertreter und Würdenträger verschiedener Religionsgemeinschaften sowie Delegierte der bahrainischen Regierung und des diplomatischen Korps. Unter ihnen waren, in Vertretung des Königs, Ossama Al Alawi, Minister für soziale Entwicklung; Stephanie Hallett, Botschafterin der Vereinigten Staaten; Asako Okai, Botschafterin Japans; Saqib Rauf, Botschafter Pakistans – dessen Land derzeit eine entscheidende Rolle in den laufenden Friedensverhandlungen zwischen den Vereinigten Staaten und dem Iran spielt – sowie mehrere Mitglieder des Schura-Rates und des Repräsentantenhauses und prominente Persönlichkeiten aus Politik und Wirtschaft Bahrains. Gemeinsam beteten sie für Frieden, Harmonie und Wohlstand im Königreich.
In seiner Ansprache begrüßte der Apostolische Vikar den Waffenstillstand und bezeichnete ihn als einen bedeutenden und hoffnungsvollen Schritt hin zum Frieden. Er betonte, dass das Treffen selbst ein starkes Zeichen der Einheit zwischen Menschen unterschiedlicher Religionen und Herkunft setze. Bischof Berardi hob Bahrains langjähriges Engagement für Toleranz und religiöse Koexistenz hervor und dankte dem Königreich für die Gewährleistung der Religionsfreiheit. Er lobte die Führung für die Schaffung eines Umfelds, in dem gegenseitiger Respekt und Harmonie weiterhin gedeihen, und ermutigte die Anwesenden, für einen dauerhaften Frieden in Bahrain und in der gesamten Region zu beten.
Die Veranstaltung unterstrich die Rolle des Königreichs als Leuchtturm der Toleranz und des Dialogs und stärkte die Werte des friedlichen Zusammenlebens, des gegenseitigen Verständnisses und der gemeinsamen Hoffnung auf Frieden. „Es war ein Moment tiefgreifender gemeinsamer Besinnung und der Hoffnung auf Deeskalation und letztlich auf dauerhaften Frieden für alle Völker der Region“, heißt es in einer Erklärung der italienischen Botschaft in Bahrainm, die Fides vorliegt. Botschafter Catalano brachte darin Italiens Anerkennung für Bahrains Vorreiterrolle bei der Förderung des interkulturellen und religionsübergreifenden Dialogs zum Ausdruck. Er bekräftigte Italiens Engagement für Frieden und internationale Zusammenarbeit sowie seine Unterstützung für das Königreich Bahrain und seine Bürger und Einwohner.
„Das mächtigste Werkzeug eines Christen ist das Gebet. Wenn wir uns vereinen und Gott um Frieden bitten, steigen unsere Gebete über die Wolken hinaus und erreichen den Himmel. Jetzt ist der Moment gekommen, unsere Liebe und Solidarität mit Bahrain und unserem geliebten König zu zeigen, denn er glaubt an die Kraft unserer Gebete“, schreibt Pater Francis P. Joseph (OFM Cap), Pfarrer der Herz-Jesu-Kirche in Manama, in seiner Einladung zu der Veranstaltung.
(AP) (Fides 10/4/2026)
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