CCBI
Neu-Delhi (Fides) – Am 8. März lädt die Lateinische Bischofskonferenz Indiens (CCBI) zu einem besonderen Gebetstag für den Frieden im Nahen Osten ein und ruft alle Gläubigen dazu auf, vom 8. bis 14. März täglich den Rosenkranz zu beten, um die Fürsprache der Jungfrau Maria zu erbitten. Die indischen Bischöfe fordern die Gläubigen außerdem auf, am 13. März, dem Freitag in der Fastenzeit, im Geiste des Verzichts und des Gebets für den Frieden zu fasten, wie es in einer von Kardinal Filipe Neri Ferrão, Erzbischof von Goa und Daman und Vorsitzender der Bischofskonferenz, unterzeichneten Mitteilung heißt, die Fides vorliegt.
„In diesen Tagen, die von zunehmenden Unruhen und Gewalttaten im Nahen Osten geprägt sind“, heißt es in der Verlautbarung, „laden wir die gesamte lateinische Kirche in Indien ein, sich im Gebet und in der Bitte um Frieden zu vereinen“, während „das Leid, das durch Krieg und Instabilität verursacht wird, die gesamte Menschheitsfamilie betrifft“.
Kardinal Ferrão erinnert daran, dass viele Inder im Nahen Osten leben, „ihre Familien aus der Ferne unterstützen und großzügig sowohl zum Leben der Kirche als auch zu unserer Nation beitragen“. „In dieser Zeit der Unsicherheit vertrauen wir sie in besonderer Weise dem Schutz des Herrn an und beten für ihre Sicherheit, Unversehrtheit und ihr Wohlergehen“, bekräftigt er.
In der Mitteilung wird darum gebeten, dass die heiligen Messen am 8. März in allen Kirchen für das Anliegen des Friedens im Nahen Osten gefeiert werden. Die Pfarrgemeinden werden ermutigt, in die Fürbitten Anliegen für die Beendigung der Feindseligkeiten, den Schutz unschuldiger Leben und Weisheit und Mäßigung unter den Weltführern aufzunehmen.
„Mögen unser gemeinsames Gebet, unsere Buße und unsere Solidarität zu einer demütigen Bitte vor dem allmächtigen Gott werden, damit die Herzen sich bekehren, die Feindseligkeiten aufhören und der Frieden siegt“, heißt es in der Verlautbarung der indischen Bischöfe abschließend.
(PA) (Fides 4/3/2026)