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Africa

2003-10-03

AFRIKA/SENEGAL - VOLLVERSAMMLUNG DES SECAM/SCEAM: ERNEUERUNG SOLL DER MISSIONARISCHEN ANIMATION NEUE IMPULSE GEBEN

Dakar (Fidesdienst) - Im Rahmen der Vollversammlung des SECAM/SCEAM sollen vor allem neue Impulse für die missionarische Animation und die Koordinierung zwischen den verschiedene Komponenten entstehen. Dabei liegen folgende Prinzipien zugrunde:
Die Afrikasynode, die 1994 in Rom stattgefunden hat, ist ein neuer Ausgangspunkt: Optionen, Richtlinien und Hinweise sollen wie ein Leuchtturm die Mission in Afrika erleuchten.
Pastorale Solidarität und das Konzept von der Kirche als Familie Gottes sind die beiden Achsen der Aktion des Symposiums
SECAM/SCEAM soll als Struktur der Verbindung und der Koordinierung zwischen den Bischofskonferenzen auf noch wirksamere Weise inspirieren, ermutigen, vorschlagen und empfehlen und damit zu einer gemeinsamen Reflexion der Bischöfe hinsichtlich der Herausforderungen und Problematiken im Zusammenhang mit der Evangelisierung in Afrika anregen.
SECAM/SCEAM soll als Observatorium des Kirchenlebens in Afrika die verschiedenen pastoralen Initiativen auf dem ganzen Kontinent koordinieren.
SECAM/SCEAM soll auch der Analyse der Bedürfnisse der Kirche und all jener Situationen dienen, die sich positiv oder negativ auf ihre Tätigkeit auswirken. Unter diesem Gesichtspunkt sollen sich auch die beiden Dimensionen SECAM/SCEAM ergänzen: im Dienst der Basis, bei der Unterstützung der einzelnen Bischofskonferenzen bei der Ausübung ihrer Tätigkeit; und auf kontinentaler Ebene als Diskussionsforum, das sich mit Themen befasst, die ganz Afrika betreffen.
SECAM/SCEAM wird dabei seine bisherige Struktur beibehalten: eine Vollversammlung, die alle 3 Jahre tagt und an der alle Bischöfe des Kontinents teilnehmen, ein Ständiger Ausschuss, dem die Vorsitzenden der regionalen Bischofskonferenzen angehören; ein Vorstandsrat, mit einem Vorsitzenden und zwei Bischöfen aus den drei verschiedenen Sprachgebieten Afrikas (Englisch, Französisch und Portugiesisch); ein Generalsekretariat; einen Ausschuss für internen afrikanischen Angelegenheiten, der sich mit der Situation in den Ländern befasst, in denen Konflikte herrschen oder wo die Beziehungen der Bischofskonferenzen mit der jeweiligen Regierung schwierig sind; verschiedene Abteilungen und Büros zu denen jeweils ein Büro für „Gerechtigkeit und Frieden“ und „Evangelisierung“ hinzukommen sollen. (LM) (Fidesdienst, 2/10/2003 – 30 Zeilen, 308 Worte)

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