AFRIKA/SENEGAL - Migranten, Jugendliche und Frauen stehen im Mittelpunkt der Caritas-Programme für Afrika

Montag, 25 September 2017 caritas  

Dakar (Fides) - Migranten, Jugendliche und Frauen werden in den kommenden Jahren im Mittelpunkt der Programme der Caritas in Afrika stehen. Dies beschlossen die Teilnehmer der zweiten Versammlung der Bischöfe zur Caritas, die vom 18. bis 20. September in Dakar (Senegal) tagte (vgl. Fides 29/8/2017).
“Mehr Augenmerk für die Probleme von Migranten und Flüchtlingen und für die Folgen von politischen Krisen und Naturkatastrophen”, versprechen die Tagungsteilnehmer, die sich auch gemeinsam aktiv für die Bekämpfung der Ursachen der Armut einsetzen wollen.
Die für die Caritas in Afrika verantwortlichen Bischöfe, werden sich auch “an der Vorbereitung auf die kommende Bischofssynode zum Thema Jugend” beteiligen, das “Jugendliche der Reichtum der Kirchen und Nationen sind”. “Wir werden uns mit unseren Partnern dafür einsetzen, dass Möglichkeiten für junge Menschen geschaffen werden und einen Beitrag zu ihrer ganzheitlichen Bildung und zu ihrem christlichen und zivilen Wachstum leisten“.
Außerdem soll „das Mitwirken der Frauen” gestärkt “und der Beitrag der Familien und Gemeinden zur Entwicklung” sichtbar gemacht werden.
Afrika besitzt viele natürliche Ressourcen und eine junge Bevölkerung und damit potentielle Möglichkeiten zur Verbesserung der Lebensbedingungen der Einwohner. Die Entwicklung wird jedoch oft von einer korrupten Elite behindert. Deshalb wollen die Bischöfe „Verantwortliche und Eliten dazu ermutigen, sich in den Dienst des Gemeinwohls zu stellen” und “Korruption anprangern”.
(L.M.) (Fides 25/9/2017)


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