ASIEN/JORDANIEN - Fremdenverkehrsministerium will religiösen Tourismus zu “Stätten des Christentums” fördern

Freitag, 24 Februar 2017 wallfahrten   ostkirchen  

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Amman (Fides) – Religiöser Tourismus auf den Spuren der Bibel und insbesondere das “christliche Erbe” stehen zunehmend im Mittelpunkt der jordanischen Fremdenverkehrspolitik. Die jordanische Fremdenverkehrsministerin Lina Annab befand sich in den vergangenen Tagen auf einer “Werbe-Reise” im Libanon, wo mit Kirchenvertretern und Fremdenverkehrsagenturen über die biblischen Stätten und die Orte der Geschichte des Christentums sprach, die als Ziele des Fremdenverkehrs gefördert werden sollen.
“Der Tourismus zwischen unseren beiden Ländern”, so die Ministerin bei einer Pressekonferenz im Hotel Hilton “könnte lebendiger werden, wenn wir die jeweiligen Ziele des Fremdenverkehrs besser bekannt machen. Ziel meines Besuchs im Libanon ist die Förderung des religiösen Tourismus und der maronitische Patriarch, Kardinal Bechara Rai, zeigte großes Interesse für das Thema. Die Fremdenverkehrsministerin erinnerte in diesem Zusammenhang an die archäologischen, biblischen und christlichen Stätten (darunter Betanien, Madaba, Monte Nebo, Anjara, Salt, Gerasa, Petra, Aqaba) und betonte, dass Rundreisen unterschiedlicher Länge, zu den verschiedenen Orten geplant werden sollen. Pfarrer Khalil Alwan vom maronitischen Patriarchat erinnerte erläuterte die Arbeit des von ihm geleiteten libanesischen Vereins für Pilgerreisen und Tourismus und wies darauf hin, dass “Christus selbst in Tyros unterwegs war und die ersten Kirchensynoden in Beirut, Tripolis und Tyros stattfanden”.
(GV) (Fides 24/2/2017)


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