AMERIKA/VENEZUELA - Erzbischof von Mérida zu seiner Ernennung zum Kardinal: “Keine persönliche Auszeichung sondern Würdigung der Kirche und der Gesellschaft in Venezuelana”

Dienstag, 11 Oktober 2016 bischöfe   evangelisierung   ortskirchen  

Mérida (Fides) – Erzbischof Baltazar Enrique Porras Cardozo von Mérida ist einer der 17 neuen Kardinäle, deren namen Papst Franziskus am vergagenen 9. Oktober bekannt gab. "Diese Ernennung zeigt, die Fürsorge von Papst Franziskus für unseren Kontinent und unser Land und den Weillen zur Kooperation bei der Überwindung der schweren Krise in der wir leben” so der Erzbischof im Interview mit “Union Radio”, “Er würdigt damit die Kirche und die Gesellschaft in Venezuela. Damit überträgt der papst uns Verantwortung bei der Konsolidierung des aktuellen Kurses und er appelliert an uns mit der Bitte um die Überwindung der Krise mit konstitutionellen und friedlichen Mitteln sowie um Dialogbereitschaft”.
Erzbischof Porras Cardozo betont: "Der Papst geht mit seinen Gesten und mit seiner haltung mit seinem Beispiel voran. Seine Resien führen ihn fast immer in die Randgebiete der Welt, um auf diese aufmerksam zu machen und ein Bewusstsein davon entstehen zu lassen, dass Probleme nicht mit Gewalt sondern auf anderem Weg gelöst werden".
“Ich möchte daran erinnern, dass diese Ernennung keine persönliche Auszeichnung ist”, so der neue Kardinal abschließend, “sondern sie soll alle auf die Notwendigkeit des Engagements der Verständigung zwischen den Venezolanern aufmerksam machen, indem jede Art von Gewalt überwunden wird. Dies sit der einzige Weg der uns eine friedliche und harmonische Zukunft in Venezuela ermöglichen wird".
(CE) (Fides, 11/10/2016)


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