AFRIKA/KENIA - Kirchliches Netzwerk soll Frieden in Afrika fördern

Dienstag, 13 September 2016 frieden  

Nairobi (Fides) – Ein kirchliches Netzwerk soll durch den Dialog den Frieden in Afrika fördern. Dies wurde am Ende einer dreitägigen von „missio Aachen“ in Zusammenarbeit mit dem Institut für Islamwissenschaft der katholischen Tangaza University College (TUC) veranstalteten Konferenz bekannt gegeben
Wie Marco Moerschbacher von “missio Aachen” mitteilt, soll das “Missio-Network African Theology” zur “Erweiterung der Reflexion über das Verhältnis zwischen Religion und Gewalt und den Beitrag der Religionen zum Dialog und zum Frieden“ beitragen.
Der Rektor der TUC, Pfarrer Steven Payne, erinnert daran, dass “das Tangaza College seit seiner Gründung vor 30 Jahren stets nach Möglichkeiten gesucht hat, wie alle Teile der Gesellschaft erreicht können und wie man den Aufbau des Friedens fördern kann”.
“Im Laufe der Jahrhunderte wurden im Namen der Religionen viele Kriege geführt und schreckliche Verwüstung verursacht“, so Pfarrer Payne. “Einige behaupten, dass der Exklusivismus der abrahamitischen Religionen (Judentum, Christentum, Islam) in sich eine radikale Ursache eines Großteils der Gewalt verbirgt“. Diese These will die neue Initiative prüfen und eventuell einen Beitrag zum Frieden durch eine korrekte Auslegung der heiligen Schriften leisten.
(L.M.) (Agenzia Fides 13/9/2016)


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