AFRIKA/MALAWI - Missionar zum Hirtenbrief der Bischöfe: “Dies ist vielleicht die letze Warnung”

Donnerstag, 17 März 2016 bischöfe   hunger  

Lilongwe (Fides) - “Dieses Schreiben sollte ernsthaft in Betracht gezogen werden”, so Pater Piergiorgio Gamba zum Hirtenbrief der Bischöfe von Malawi zur Lage des Landes (vgl. Fides 15/3/2016), in dem die Kirchenvertreter auf die vereehrenden wirtschaftlichen und sozialen Bedingungen hinweisen.
“Malawi riskiert eine Hungersnot von einem noch größerem Ausmaß… die 17 Millionen Menschen betrifft”, so Pater Gamba. “Die Bischöfe sprechen von einem ‘unendlichen Hunger’ unter dem Millionen Menschen leiden, die bereits heute nicht genügend Lebensmittel haben”.
“Vielleicht ist dies die letzte Warnung der Bischöfe”, so der Missionar weiter, “denn diese Entwicklung könnte unkontrolliergare Folgen haben”.
Die Folgen der Dürre betreffe jedoch nicht alle Einwohner des Landes in gleichem Maß, so Pater Gamba, “in der Zeit vor Osten berschreiben die Bischöfe eine Via Crucis in Malawi, wo Millionen Menschen unter Hunger und extremer Armut leiden und einige wenige sich berreichern”. Diese Kluft zwischen Arm und Reich könnten früher oder später zu gewaltsamen Aufständen führen.
(L.M.) (Fides 17/3/2016)



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