ASIEN/SYRIEN - In den Dörfern am Khabur-Ufer hinterlassen Dschihadisten verwüstete Kirchen

Dienstag, 26 Mai 2015

Hassakè (Fides) – Die Milizen des Islamischen Staates (IS) haben sich aus den Dörfern entlag des Khabur-Ufers im Nordosten des Landes zurückgezogen, die sie am vergangenen 23. Feburar erobert hatten, worauf es zu einer Massenflucht der größtenteils assyrischen Christen kam. Nach intensiven Luftangriffen der von den USA geleiteten Allianz gegen die Stellungen, sowie der Vormarsch kurdischer Bodentruppen, sollen nun zu einem Rücktzug des IS aus den belagerten Därfern geführt haben. Wie kurdische und assyrische Soldaten bereichten, haben sie dort verwüstete Kirchen und geplünderte Wohnungen hinterlassen. Christliche Kreuze wurden zerstört und anti-christliche Schriften auf Mauern geschrieben.
Wie die Nachrichtenagentur Ara News berichtet, sollen erste Familien, die in Hassakè untergekommen waren, in das Dorf Tel Tamar, zurückgekehrt sein, wo die Kircheglocken zum ersten Gottesdienst nach der erzwungenen Flucht läuteten. Unterdessen ist weiterhin nichts über das Schicksal der rund 230 Christen bekannt die der IS hanno im Rahmen der Offensive im Khabur-Tal entführt hatten.. (GV) (Agenzia Fides 26/5/2015).


Teilen: