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2014-08-08

AMERIKA/NICARAGUA - Bischöfe fordern Respekt der Menschenrechte

Managua (Fides) – "Nicaragua ist ein Land in dessen Zukunft sich die Dinge der Vergangenheit wiederholen. Es ist ein Land voller Widersprüche, in dem viele nicht zwischen Wahr und Falsch unterscheiden können”, so der Weihbischof Managua, Silvio Baez, gegenüber Journalisten. “Auf der einen Seite predigt die Regierung Frieden und Liebe, auf der anderen jagen ihre Beamte ihre Gegner mit gewaltsamen Methoden”, so Bischof Baez.
Am 19. Juli waren bei einem Übergriff der Paramilitärs auf Regierungsanhänger fünf Menschen getötet und 19 verletzt worden (vgl. Fides 22/07/2014). Danach ging die Armee bei der Suche nach den Schuldigen mit gewaltsamen Methoden vor.
Zwei Tage nach dem Übergriff betonte unterdessen Staatspräsident Ortega, man dürfe “nicht den Weg der Rache einschlagen, denn damit verraten wir das Engagement für den Frieden“.
Am 31. Juli veröffentlichte die Bischofskonferenz von Nicaragua eine Verlautbarung, in der sie die Behörden und die Armee bat, die Menschenrechte zu respektieren: "Wir fordern ein Vorgehen, das die Menschenrechte respektiert und auf Druckausübung, Einschüchterung, Folter und Gewalt verzichtet”. (CE) (Agenzia Fides, 8/08/2014)

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