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2014-07-19

AFRIKA/KENIA – Frieden schaffen, indem Konflikte aus unterschiedlichen Perspektiven betrachtet werden

Nairobi (Fides) – In den letzten zehn Jahren arbeiteten die Jesuiten am Aufbau des Friedens in Kenia und fanden dabei “Gott im Chaos”, so die Worte von P. Peter Knox S.J. des Hekima College in Nairobi. Die neuerlichen Terroristenanschläge in Kenia brachten die Gefahren deutlich zum Vorschein, denen die Bevölkerung und die Besucher des Landes ausgesetzt sind und ließen das dortige Klima von Misstrauen und Angst wachsen. Laut der Informationen, die die Generalkurie der Jesuiten an Fides weiterleitete, betonten diese Ereignisse für die Jesuiten, die in Nairobi arbeiten, zusätzlich die Wichtigkeit ihres Einsatzes für den Aufbau des Friedens und der Wiederversöhnung. Das Institut für Friedensstudien und internationale Beziehungen (HIPSIR) des Hekima Colleges hilft den Menschen, die Konflikte in Kenia und in anderen Teilen des afrikanischen Kontinents zu analysieren. Die Hochschule, die sich in der Hauptstadt befindet, wurde 1984 als Theologieschule für junge afrikanische Jesuiten in der Ausbildung zu Priestern gegründet. 2004 feierte sie ihr 20jähriges Bestehen und eröffnete zu diesem Anlass das HIPSIR, in dem jeder Student eine Forschungsarbeit abliefern muss, die sich mit einem der Konfliktgebiete beschäftigt. Im Programm werden Kurse zu Menschenrecht, Diplomatie, Wirtschaft und Internationalen Beziehungen angeboten. Konflikte werden aus unterschiedlichen Perspektiven angegangen, einschließlich der afrikanische Kultur, der Identität und der Ethik des Krieges. Eine besondere Rolle nehmen bei der Arbeit des Institutes die Lösung des Konfliktes und der Aufbau des Friedens ein. (SL) (Fides 19/07/2014)

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