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2013-12-04

ASIEN/PHILIPPINEN - Zum Advent wünscht “Silsilah” Solidarität mit Muslimen

Zamboanga (Fidesdienst) – Angesichts der zahlreichen Naturkatastrophen und Konflikten auf den Philippinen und in aller Welt wünscht sich die seit 30 Jahren im Sünden der Philippinen aktive Dialoginitiative “Silsilah” in der Advents- und Weihnachtszeit mehr Solidarität mit den muslimischen Mitbürgern. Mit der Botschaft zur Adventszeit möchte “Silsilah” – “der Hoffnung auf Dialog und Frieden eine Stimme verleihen, die in allen aufrichtigen Herzen wohnt, die an die Liebe und die Barmherzigkeit Gottes glauben”.
“Die Adventszeit gehört zu den historischen Ereignissen, die Christen in der Überzeugung vereinen, dass Gott zu einem bestimmten Zeitpunkt der Geschichte als Immanuel, Gott-mit-uns, gekommen ist. Weihnachten ist das Fest der sichtbaren Präsenz Gottes, der in Jesus Christus Mensch geworden ist“, heißt es in der Botschaft. Weihnachten soll wie der “Ramadan” im Geiste der geschwisterlichen Solidarität zwischen Christen und Muslimen gefeiert werden, “damit man über den eigenen Glauben hinausgeht und eine gemeinsame geistliche Feier stattfindet“.
“Die jüngste Krise in Zamboanga war für uns alle eine schwere Prüfung” heißt es in der Botschaft weiter, „Während des Konflikts behaupteten manche, es handle sich um einen Religionskonflikt. Doch muslimische und christliche Religionsvertreter haben diese Stimmen rasch verschweigen lassen, um zu verhindern, dass ein gefährlicher Konflikt entsteht. Heute möchten wir mit dieser Botschaft erneut auf die Notwendigkeit hinweisen, dass wir uns gemeinsam für eine solidarische Welt einsetzen müssen”. Wir spüren, „dass wir einen besonderen Auftrag haben“ so die Silsilah-Initiative, “wenn es darum geht, wieder Vertrauen und Freundschaft zwischen Muslimen und Christen entstehen zu lassen”.
“Die Adventszeit möge für Christen ein Moment der Reflexion und der Umkehr zu Gott sein und zwar durch das Gebet, die Meditation und das Fasten, die sie zu einem liebevollem, barmherzigem und solidarischen Umgang mit den Mitmenschen führt”, heißt es in der Botschaft abschließend. (PA) (Fidesdienst 4/12/2013)

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