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2013-12-02

AFRIKA/ZENTRALAFRIKANISCHE REPUBLIK - Caritas-Meeting zur humanitären Krise in der Zentralafrikanischen Republik

Rom (Fidesdienst) – Die dramatische humanitäre Krise in der Zentralafrikanischen Republik steht im Mittelpunkt eines Tagung, die Caritas Internationalis in Rom veranstaltet. “Menschenrechtsorganisationen berichten von zahlreichen Fällen der Folter und von Morden und Plünderungen. Die Vereinten Nationen warnen vor eine Zuspitzung der Lage und der Gefahr eines Bürgerkriegs”, heißt es in eine Verlautbarung, die dem Fidesdienst vorliegt.
Nach dem Sturz des ehemaligen Präsidenten François Bozizé durch die Rebellen des Seleka-Bündisses im März 2013, herrscht in der Zentralafrikanischen Republik eine chaotische Situation, die zu einer humanitären Krise führte und die Lebensmittelsicherheit gefährdet.
“Bossangoa im Norden des Landes”, heißt es in der Verlautbarung, “ist ein Beispiel für die Gewalt der Ausschreitungen zwischen Rebellen und Selbstverteidigungsgruppen, die zur Flucht von 40.000 Einheimischen in die katholische Mission führte”. Caritas erinnert daran, dass es in der Zentralafrikanischen Republik inzwischen 400.000 Binnenflüchtlinge gibt, die dort oft unter verheerenden Bedingungen leben, während 65.000 Flüchtlinge das Land verlassen haben.
An der Tagung in Rom wird auch der Direktor Caritas Zentralafrika, Pfarrer Elysée Guendjande teilnehmen, der selbst von Rebellen verletzt wurde, sowie der Leiter des Krisenstabs der von Caritas Internationalis, Emmanuel Mbuna. (L.M.) (Fidesdienst 2/12/2013)

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