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2013-07-09

AFRIKA – Appell der Caritas für Zentralfrika

Nairobi ( Fidesdienst)-”Wir geben unserer Entrüstung Audruck über die Leiden, die der unschuldigen Zivilbevölkerung auferlegt werden“, erklären die Teilnehmer an einem Treffen der Nationaldirektoren der Caritas Afrika in einer dem Fidesdienst zugesandten Erklärung über die dramatische Situation in der Zentralafrikanischen Republik.
„Wir begrüßen und unterstützen die mutigen und von der Vorsehung geschickten Bemühungen der Kirche der Zentralafrikanischen Republik, um den leidenden Bevölkerungen Hoffnung zu geben und der Ausweitung dieser Krise vorzubeugen und ihre unterschwellige Umwandlung in einen Religions-Konflikt zu verhindern.“, heißt es in dem Dokument.
Die afrikanischen Caritas-Verbände richten neben der Zusicherung ihrer Solidarität für das zentralafrikanische Volk einen Appell an die internationalen Institutionen (UNO, Afrikanische Union, Europäische Union, usw.) , damit diese „die Hilferufe der zentralafrikanischen Kirche auffingen um dieser Situation umgehend ein Ende zu machen.“ Sie bitten darüber hinaus „unsere Väter, die Bischöfe, die sich vom 8. bis 15. Juli in Kinshasa zur Vollversammlung des Symposion der Bischofskonferenzen Afrikas und Madagascars (SECAM/SCEAM) treffen, diese Situation gemeinsam mit den Bischöfen des Landes anzugehen und Kollekten in unseren Kirchen zugunsten des zenralafrikanischen Volkes einzuleiten.“
Das Treffen der Verantwortlichen der afrikanischen Caritas-Verbände fand vom 1. bis 5. Juli in Nairobi statt. In der an Fides gesandten Abschlusserklärung heißt es u.a., man habe die Aufgabe übernommen den Inhalt zweier Dokumente in den afrikanischen Kirchen zu verbreiten: die Erklärung der Bischöfe von Kinshasa 2012 über Identität und Aufgabe der Caritas im Zusammenhang mit der Enzyklika Deus Caritas Est und dem Motu Proprio „Intima Ecclesiae Natura“ über den Dienst am Nächsten. (L.M.) ( Fidesdienst 9/7/2013)

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