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2013-05-10

AFRIKA/TANSANIA - Religionsvertreter: „Wir müssen die Verbreitung von interreligiösem Hass unterbinden!“

Dar es Salaam (Fidesdienst) – „Wir müssen Aufrufe zur interreligiösem Hass unterbinden“, betonen christliche und muslimische Religionsvertreter, die am 8. und 9. Mai einem interkonfessionellen Treffen teilnahmen. Die Veranstaltung stand unter dem Eindruck des jüngsten Anschlags auf die St. Josephs-Pfarrei, bei dem drei Menschen ums Leben kamen (vgl. Fidesdienst vom 6. und 7. Mai 2013).
„Als Religionsvertreter haben wir die Fähigkeit uns für Frieden und Sicherheit einzusetzen“, heißt es in der gemeinsamen Schlusserklärung. „Religiöse Gewalt kann Frieden und Sicherheit schnell gefährden“.
In der gemeinsamen Erklärung fordern die Teilnehmer des Treffens alle Religionsvertreter auf, in der Öffentlichkeit stets für den Respekt der anderen Religionen einzutreten und sich für interreligiöse Beziehungen Einsetzen. Dabei sollen auch Eltern dazu angeregt werden, ihre Kinder zum Frieden zu erziehen.
Die Polizei kündigte unterdessen ein Verbot öffentlicher Hassaufrufe an. Wer gegen dieses Verbot verstößt soll festgenommen werden. Das Verbot gilt für die Verbreitung solcher Botschaften sowohl über Mikrofone in Kirchen und Moscheen, als auch über Internet und Mobiltelefone. (LM) (Fidesdienst, 10/05/2013)

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