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2013-04-24

AFRIKA/LIBYEN - Bischof Martinelli besorgt nach dem gestrigen Attentat und traurig über den Tod zweier Ordensschwestern

Tripolis (Fidesdienst) – „Es ist etwas Schreckliches passiert. Die Explosion war in einem Umfeld von drei Kilometern zu hören. Wir sind alle in Alarmbereitschaft, denn es kann jedem jederzeit etwas passieren, obschon die Behörden sich um die Wiederherstellung der Sicherheit bemühen“, so der Apostolische Vikar von Tripolis, Bischof Giovanni Innocenzo Martinelli, zum Fidesdienst nachdem in der libyschen Hauptstadt am gestrigen 23. April eine Autobombe vor der französischen Botschaft explodiert war. Zwei Sicherheitsbeamte wurden verletzt und das Gebäude der Botschaft wurde schwer beschädigt.
Bischof Martinelli trauert unterdessen auch um die beiden Ordensfrauen, die gestern bei einem Verkehrsunfall ums Leben kamen: „Es handelt sich um zwei Schwestern von Charles de Foucauld, Schwester Janine-Olga und Schwester Therese Suzanne, eine Italienerin und eine Französin. Die bei einem Verkehrsunfall außerhalb von Tripolis gestern Abend ums Leben kamen“, so der Apostolische Vikar. Bei dem Unfall wurden zwei weitere Ordensschwestern verletzt.
„Es handelte sich um zwei Schwestern, die ihr Leben ganz in den Dienst Libyens gestellt hatten. Dies ist für uns ein großer Verlust. Ich bin darüber sehr traurig, aber wir werden unsere Arbeit fortsetzen und dabei auf den Beistand des Herrn hoffen“, so Bischof Martinelli. (LM) (Fidesdienst, 24/04/2013)

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