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2013-03-07

AFRIKA/MALI - Einwohner schöpfen neue Hoffnung

Bamako (Fidesdienst) – Die militärischen Erfolge der französischen und malischen Soldaten im Norden Malis lassen die Einwohner des Landes auf einen Ausweg aus der Krise hoffen. „Es wurden nicht nur islamistische Gruppen des Landes verwiesen und aus den großen Städten im Norden des Landes verjagt, sondern die Reduzierung des Einflusses dieser Gruppen lässt die Menschen auch auf einer Verbesserung der Sicherheitslage hoffen“, so der Sekretär der Bischofskonferenz von Mali, Pfarrer Edmond Dembele, zum Fidesdienst.
Die Regierung kündigte für den 6. März die Schaffung einer Kommission für Dialog und Aussöhnung an, die Wege der Befriedung des Landes erörtern soll. „Über die Zusammensetzung dieses Organismus wurde noch nicht entschieden. Wir glauben, dass auch die katholische Kirche vertreten sein wird, denn, wie der Premierminister mitteilt, werden in der Kommission die verschiedenen gesellschaftlichen und kirchlichen Komponenten zusammenkommen, damit alle Einwohner des Landes sich darin wieder erkennen“, so Pfarrer Dembele.
„In Mali hat es nie eine Spaltung unter den Einwohnern im Norden und im Süden des Landes gegeben. Vielmehr kam dies eher unter verschiedenen Komponenten der Gesellschaft, zum teil auch auf der Grundlage der ethnischen Zugehörigkeit vor. Deshalb denke ich, dass die Kommission auf dieser Grundlage geschaffen wird, und es nicht um eine Spaltung zwischen Nord und Süd geht“, so der Geistliche abschließend. (LM) (Fidesdienst, 07/03/2013)

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