ASIEN/PAKISTAN - Verletzte christliche Laienmissionarin wird in Schweden weiterbehandelt

Dienstag, 11 Dezember 2012

Lahore (Fidesdienst) – Mit einen Krankentransport an Bord eines Flugzeugs wurde die 72jährige schwedische Missionarin Birgitta Almeby, die bei einem Attentat am vergangenen 3. Dezember in Lahore schwer verletzt wurde (vgl. Fidesdienst vom 04/12/2012), nach Schweden gebracht. Dies teilt der Sprecher der „Full Gospel Assemblies Church“ (FGA Church), Pastor Liaquat Qaiser, dem Fidesdienst mit. „Am gestrigen 10. Dezember haben wir sie zum Flughafen begleitet, wo sie mit einem Flug der schwedischen Behörden transportiert wurde. Wir sind gewiss, dass sie in Schweden eine gute medizinische Behandlung erhält und die Familie und die Heimatgemeinde in der Nähe hat. Wir begleiten ihre Genesung mit unserem Gebet und hoffen, dass sie bald wieder ganz gesund sein wird“, so der Pastor wörtlich.
Was die Ermittlungen ablangt betont der Pastor: „Die Untersuchungen der Polizei sind noch nicht abgeschlossen und bisher gibt es noch keine konkreten Ergebnisse“. Wie Beobachter dem Fidesdienst mitteilen ermittelt die Polizei in Kreisen der im Punjab aktiven Taliban. Am Sonntag, den 9. Dezember beteten die Mitglieder der FGA Church und andere christliche Gemeinden in Pakistan bei den Gottesdiensten und liturgischen Feiern für die verletzte Missionarin.
Die 72jährige Birgitta Almeby lebt und arbeitet seit 38 Jahren in Pakistan, wo sie unter anderen eine Berufsschule, eine Schule für Erwachsene und ein Waisenhaus leitet. (PA) (Fidesdienst, 11/12/2012)


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