AFRIKA/DEMOKRATISCHE REPUBLIK KONGO - Erste Flüchtlinge kehren trotz Gewalt und Plünderungen zurück

Donnerstag, 6 Dezember 2012

Goma (Fidesdienst) – In Goma kommt es auch nach dem versprochenen Rückzug der Rebellen der M23 weiterhin zu Gewalt und Plünderungen. Wie aus einer Verlautbarung des „Bildungszentrums Don Bosco“ in Goma hervorgeht, gibt es in der Stadt immer noch viele Vertriebene: insgesamt sind es 2.180 Familien und 6.016 Kinder, davon 148 ohne Eltern. Seit zwei Wochen versorgt das Zentrum Binnenflüchtlinge mit dem Notwendigsten. Frauen und Kinder werden in einer Mehrzweckhalle in zwei von der Nichtregierungsorganisation „Mercycorps“ aufgestellten Zelten betreut wurden. Die Krankenstation funktioniert rund um die Uhr. Im Durchschnitt werden dort am Tag 150 Patienten versorgt. Das Internationale Rote Kreuz und Merycorps versorgen die Flüchtlinge auch mit Trinkwasser. Lebensmittel stellt das Welternährungsprogramm zur Verfügung. Die Nichtregierungsorganisation Save the Children kümmert sich um unterernährte Kinder.
Unterdessen kehren seit einigen Tagen die ersten Flüchtlinge in die Provinzhauptstadt zurück: rund 600 Personen kamen mit 10 Lkws uns 10 Kleinbussen nach Goma. (AP) (06/12/2012)


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